Alle Aufgaben gemeistert

Gut ein Jahr wird die BRK-Bereitschaft Bruck nun schon kommissarisch geführt. Die Vereinsgeschäfte gehen jedoch ihren gewohnten Gang. Nun steht wieder ein großer Einsatz im Fokus.

Die Mitglieder mussten auch im vergangenen Jahr Einiges schultern. In ihrem Rechenschaftsbericht erinnerte die kommissarische Leiterin Monika Käsbauer an die vielfältigen Aufgaben. So war man unter anderem bei der Christbaumsammelaktion, der Betreuung der Pilger nach Altötting oder auch beim "Tag der offenen Tür" im Seniorenheim eingespannt. Zahlreiche Sanitäts- und Blutspende-Dienste mussten ebenfalls bewältigt werden. Demnächst würden die Vorbereitungen für die Pilgerbetreuung für die Altötting-Wallfahrer anlaufen, bei der Bereitschaft seit Jahrzehnten ihr Engagement zeige, so die Sprecherin. Abschließend wies sie bereits jetzt auf die Neuwahlen im Frühjahr 2017 hin, bei der ein neuer Bereitschaftsleiter gefunden werden müsse.

Zwei Einrichtungen

Bürgermeister Hans Frankl stellte fest, dass die Brucker BRK-Bereitschaft wertvolle Arbeit in vielen Bereichen leiste. Er sei froh, mit der Rettungswache und dem Kindergarten zwei Rot-Kreuz-Einrichtungen in Bruck zu haben. Der Bürger könne sich sicher fühlen. Viele Nachbarorte würden die Marktgemeinde um diese aktive Bereitschaft beneiden. Der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Otto Langenhahn verwies in seinem Grußwort darauf, dass eine Jahresversammlung immer Gelegenheit gebe, den Ehrenamtlichen für ihre engagierte Arbeit zu danken. "Jeder muss schauen, wo er bleibt" - Durch diese Einstellung bleibe immer mehr ehrenamtliche Arbeit auf der Strecke, so der Sprecher. Er zeigte aber auch Verständnis, da die Belastungen in Arbeit und Schule, aber auch die Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten, den Bürgern einen anderen Lebens-Schwerpunkt vermittelten, als die Vereinsarbeit.

Anhand der Hochwasserkatastrophe in Niederbayern zeigte der Sprecher die Wichtigkeit der freiwilligen Helfer auf, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, die Aufgaben zu schultern. Kreisbereitschaftsleiter Willi Klein erläuterte anhand der geleisteten Arbeitsstunden, welchen "Marathon" die Aktiven zu bewältigen hatten. 2014 sei zum Glück ein Jahr ohne Katastropheneinsätze gewesen und so konnte man sich vermehrt dem Tagesgeschäft widmen. Dieses Jahr würde ganz im Zeichen des Digitalfunks stehen und er kündigte für den Oktober den technischen Probebetrieb an.

Auch Klein ging auf die Pilgerbetreuung ein, deren Vorbereitungen er als Anwohner der Brucker Rettungswache mit Interesse verfolge. An dieser Stelle hob er stellvertretend für alle ehrenamtlichen Helfer, die beiden "Urgesteine" Sepp Kellner und Bert Glück heraus.
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