Alle Einsätze in einer Woche

Glückwünsche von Vorsitzendem Stefan Lex (links), Bürgermeisterin Carmen Pepiuk und Kommandant Michael Hey (von rechts) erhielten Anton Ott (Fünfter von rechts), der der Feuerwehr Feilersdorf seit 50 Jahren angehört, sowie acht weitere Jubilare. Bild: bjp

Ihre ursprüngliche Aufgaben arbeitete die Feilersdorfer Wehr in einem knappen Zeitraum ab. Die Hauptversammlung zeigte, dass sich die Mitglieder auch im restlichen Jahr 2014 nicht langweilten.

Ein "heißes" Jahr haben die Feuerwehrleute aus Feilersdorf, Grub und Bärnwinkel hinter sich. Dreimal musste die drittgrößte Trabitzer Wehr ausrücken, und das innerhalb einer Woche: Am 14. Oktober war zwischen Zintlhammer und Preißach eine Ölspur zu entfernen, am selben Abend eilten zehn Mann nach Eschenbach zum Verpuffungsbrand in einer Pelletheizung, und am 21. Oktober galt es einige vom Sturm gefällte Bäume von der Kreisstraße Grub-Pichlberg abzuräumen.

Dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, sei bei den 24 erwachsenen und zwei jugendlichen Aktiven selbstverständlich: Kommandant Michael Hey lobte seine Männer für den regen Besuch der monatlichen Unterrichtsabende und Übungen und die mit Bravour bestandene Leistungsprüfung im Juli. Zufrieden blickten Hey und Vorsitzender Stefan Lex auch aufs Floriansfestes der drei Trabitzer Wehren in Burkhardsreuth sowie die Brandschutzwochen-Schauübung in Feilershammer zurück. Beide hatten die Feilersdorfer organisiert.

Hilfe für Schlepperjugend

Nicht fehlen durften Feste wie das Aufstellen des von Erich Ackermann gestifteten Maibaums, das Johannisfeuer, ein Kameradschaftsabend, der Preisschafkopf und das Fischessen in Pichlberg. Routiniert unterstützte die Gemeinschaft die Oldtimerjugend Feilersdorf bei ihrem ersten "Schleppertreff" - "nur das Wetter hatten wir nicht im Griff", bedauerte Stefan Lex. Außerdem "zündelten" die Rothelme am Grillstand des Burkhardsreuther Pfarrfests.

Feuer und Flamme für seine Wehr ist der Nachwuchs: Mit Bestnoten legten die "Jungfloriane" Michael Hey junior, Andreas Majer, Michael und Tobias Wolf beim Wissenstest rund um "Schläuche, Leinen und Armaturen" in Neustadt am Kulm Ehre ein. Majer und Wolf wechselten daraufhin zur aktiven Wehr , so dass Jugendwart Reinhard Groß zurzeit nur zwei Jungfeuerwehrler betreut. Diese werden weiter mit ihren Burkhardsreuther Altersgenossen geschult: "Dort sind sie in besten Händen", dankte Groß den Kameraden.

Der Dank des Vorstandes galt überdies allen, die Feuerwehrhaus, Geräte und Außenanlagen in Schuss hielten, ihre Fahrzeuge zum Ziehen der Tragkraftspritze zur Verfügung stellten, die Bewirtung bei den Freitagsstammtischen übernahmen und sich für die "hundert anderen Aufgaben" Zeit nahmen. Der Raiffeisenbank Weiden dankte Kassier Gerhard Egerer für eine 400-Euro-Spende. Viel vorgenommen hat sich die Wehr 2015: So lädt sie am 13. März zum internen Preisschafkopf, am 30. April zum Maibaumfest und am vorletzten Juniwochenende zum Johannisfeuer. Für August ist ein Ferienprogrammnachmittag geplant. Zudem stehen am Gemeinschaftshaus Ausbesserungen an, die der Verein in einem Arbeitseinsatz erledigen will. Preise für den Schafkopfwettstreit nimmt der Vorstand gern an.

Vorbildlich

Im Interesse eines schnellen Informationsflusses bat Lex alle Mitglieder, ihre aktuellen E-Mail-Adressen zu hinterlegen. Bürgermeisterin Carmen Pepiuk lobte die Ausbildung und das Klima in der Wehr, die sich nicht nur um das Gerätehaus, sondern auch um den Spielplatz vorbildlich kümmere. Auf sie könne sich die Gemeinde stets verlassen.
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