Alle wollen sanierte Schule

Im dritten Anlauf einigte sich der Marktrat darauf, das Konzept von Architekt Georg Binner zur Generalsanierung des Schulgebäudes der Regierung der Oberpfalz vorzulegen. Vorher hatten alle Fraktionen die Bedeutung der Schule hervorgehoben.

Floß. (bey) CSU-Fraktionssprecher Armin Betz nannte die Planungen Binners "überzeugend". Die Christsozialen wollen aber dennoch mehr Details, auch zu den Kosten. Zudem solle der Marktrat die Unterlagen bekommen. Es sei notwendig, auf Einhaltung des Kostenrahmens zu pochen, ohne sich zeitlich festzulegen. "Angesichts anderer Investitionen hat die Generalsanierung nicht oberste Priorität", sagte Betz

Genehmigung bis 2019

SPD-Sprecher Robert Lindner betonte die Notwendigkeit des Erhalts des Schulstandortes Floß. Die Sanierung müsse zeitnah erfolgen, weil die schulaufsichtliche Genehmigung bis 2019 befristet sei. Ohne sanierte Grund- und Mittelschule habe Floß für Neubürger und deren Kinder nichts zu bieten. Die Kostenaufstellung sei nachvollziehbar.

"Den Schulen läuft die Zeit davon, wir müssen handeln", meinte Heinz Kett von der FDP/UB. Jetzt seien die Missverständnisse ausgeräumt, die vielleicht vermeidbar gewesen wären. Besonders wichtig sei, die Mittelschule bei der Sanierung nicht zu vergessen. Kett hofft, dass die prognostizierten 2,2 Millionen Euro reichen.

Eli Dreßler (SPD) stimmte es nachdenklich, dass Harald Gollwitzer zusammen mit einem anderen Architekten und ohne Wissen des Marktoberhaupts das Konzept Binners überprüft habe. Das sei unverständlich. Sie verstand nicht, dass ein Architekt einen Kollegen überprüfe. Dreßler: "Wer solche Berufskollegen hat, braucht keine Feinde." Gollwitzer rechtfertigte sich damit, dass er habe wissen wollen, wie die 2,2 Millionen Euro zustande kommen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mittelschule (11032)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.