Alle zwei Jahre

Hier stellt die Osterkrippe das Geschehen des Karfreitags dar. Die Menschen trauern um den toten Jesus, der vom Kreuz abgenommen wurde.

Wo der Hügel Golgatha in Jerusalem liegt, weiß niemand mit absoluter Sicherheit zu sagen. In Königstein ist er am Hintereingang der Georgskirche zu finden.

Jedes Mal sieht sie anders aus, die Osterkrippe in der evangelischen St. Georgskirche. Rechtzeitig zum Palmsonntag stellte sie Kirchenvorsteher und Chorleiter Thomas Pirner mit seinem Team auf.

Vor neun Jahren baute er zusammen mit fleißigen Helfern aus seinem Gospelchor den Golgatha-Hügel und das Grab Jesu nach. Ziel war es, das Ereignis um die Kreuzigung Christi möglichst originalgetreu darzustellen. Alle zwei Jahre ist die Osterkrippe in der Kirche zu sehen. Sie steht am Hintereingang.

Zwölf Personen halfen dieses Jahr beim Aufbau mit, Claudia Taubmann, die Chefin der Firma Taubmann, stellte sogar zwei Mitarbeiter dafür ab. Mit einem Traktor mussten die schweren Holzprofile vom Gemeindehaus zur Kirche transportiert werden. Vier Stunden brauchte das Team, bis die Osterkrippe stand.

Anfangs zeigte sie zum Palmsonntag den Einzug von Jesus in Jerusalem. Die Menschenmenge schwenkt Palmen und jubelt ihm begeistert zu, als er auf einem Esel in die Stadt reitet. Am Gründonnerstag thematisiert die Krippe den Verrat des Judas. Danach folgen die Kreuzigung am Karfreitag und schließlich, nach der Auferstehung, das offene Grab am Ostersonntag.
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