Allein der Titel des
So klingt der Frühling

ersten Liedes war schon Programm: "Seid gegrüßt, Ihr lieben Gäste." Was der Männergesangsverein danach bot, kam bei den Zuhörern ebenfalls gut an.

(ibj) Ein wahrer Ohrenschmaus wurde den zahlreichen Besuchern beim Frühjahrssingen des Männergesangvereins Ursulapoppenricht im Mehrzweckraum des Sportheims serviert. Angelika Roderer-Bauer moderierte das von Ludwig Wendl und Georg Wagner zusammengestellte Programm.

Mit "Seid gegrüßt ihr lieben Gäste" eröffneten die Gastgeber den Abend, ehe sich Vorsitzender Anton Kohl über das Erscheinen vieler Ehrengäste und Sangesbrüder der benachbarten Chöre freute. Im Volkslied "Grüß Gott, du schöner Maien" zeigten die Sänger die Vorzüge des Wonnemonats auf. Im Wanderlied "Frisch hinaus" folgten die Männer gesanglich dem Titel des Chorsatzes und empfahlen eine Einkehr im Wirtshaus. Mit dem Hobellied entführten sie die Gäste in die Welt des Alt-Wiener Zaubermärchens "Der Verschwender".

Josef Stauber aus Gebenbach verwies im Gedicht "Frühling" auf die Reize dieser Jahreszeit. Etwas härtere Töne boten die Jungmusiker Lukas Seebauer, Julian Dobmeier, Maximilian Lingl, Alexander Kellner und Thomas Kellner mit "Nothing else matters" und "21 guns". Besonders beeindruckte die elfjährige Solistin Eva Ringer mit "Summer Nights" aus dem Musical "Grease".

Ein Kontrastprogramm bot der Viergesang Gebenbach mit den in Mundart vorgetragenen und instrumental begleiteten Volksliedern "Der Wind waht" sowie "Und wenn's an schöiner Summa git". Begeisterung brachten sie mit dem Lied vom kleinen Floh und "Hinta dera Holla-staudn" in das Publikum

Das Familiengottesdienstteam imponierte unter Leitung von Jochen Ringer mit dem Tessiner Lied "Der Winter ist vorüber" und dem Song "Fivehundred Miles". Dass der Kirchenchor St. Ursula auch gefällige weltliche Lieder beherrscht, bewies er mit "Hab Sonne im Herzen" und mit der Empfehlung "Nimm dir Zeit zum Leben". Temperamentvoll folgte "Wochenend und Sonnenschein".

Den zweiten Auftritt begann der MGV mit "Schwinge dich auf mein Lied." Mit "Come together - singen wir" machten die Sänger Werbung für mehrstimmigen Gesang. Viel Dynamik hatte das Stück "Freude am Leben". Schwungvoll beendeten die Sänger ihren Auftritt mit dem Welterfolg von Milton Ager "Sing mit mir" nach der bekannten und beliebten Melodie "Ain't she sweet".

Das Finale des Abends bildete der Gemeinschaftschor aus MGV und Kirchenchor mit dem von Kurt Lissmann anspruchsvoll gesetzten Lied "Wer recht in Freuden wandern will".
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