Allen Kriegen gingen böse Worte voraus - Gedenkfeier zum Volkstrauertag
Zunge eine gefährliche Waffe

Eine beeindruckende Ansprache hielt der Vorsitzende der Soldaten- und Kriegerkameradschaft, Andreas Scharf, bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag im alten Trischinger Friedhof. Bild: ral
Schmidgaden-Trisching. (ral) Eine erschütternde Rechnung machte der Vorsitzende der Soldaten- und Kriegerkameradschaft, Andreas Scharf, in der Gedenkfeier zum Volkstrauertag im alten Trischinger Friedhof auf. Er erinnerte daran, dass sich in diesem Jahr das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 70. Mal gejährt hat. Ein Krieg der genau sechs Jahre und einen Tag dauerte und 55 Millionen Menschen das Leben weltweit kostete. Dies bedeutet, dass pro Stunde Krieg mehr als 1000 Menschen starben. Leider habe die Menschheit seit dieser Zeit nichts aus den schrecklichen Ereignissen hat: "Die Welt wird immer mehr von Kriegen und Gewalt beherrscht." Krieg sei jedoch kein Mittel um Frieden herzustellen.

Pfarrer Gerhard Wagner betonte, dass jeder Mensch die gefährlichste Waffe immer mit sich trage - seine Zunge: "Allen Kriegen und Gewalttaten gingen böse Worte voraus, darum ist es wichtig, ob in der großen Politik oder im Kleinen, sich seine Worte wohl zu überlegen." Abschließend legte die Soldaten- und Kriegerkameradschaft am Ehrenmal einen Kranz nieder. Musikalisch wurde die Feierstunde von den Trischinger Musikanten gestaltet.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.