Allerheiligen in Paulsdorf - Christus gibt Hoffnung
Kerze für jeden Toten

Studiendirektor Stefan Hirblinger hielt an Allerheiligen in der Kirche St. Peter und Paul in Paulsdorf eine Andacht. Dabei wurde für jeden der zwölf Verstorbenen des vergangenen Jahres an einem mit Rosen geschmückten Kreuz eine Kerze entzündet. Bild: hfz
Ihrer verstorbenen Angehörigen gedachten die Gläubigen des Kuratbenefiziums Paulsdorf an Allerheiligen und Allerseelen in den Gottesdiensten und beim Friedhofsgang.

Studiendirektor Stefan Hirblinger erinnerte vor zahlreichen Gläubigen daran, dass diese beiden Tage eng miteinander verbunden sind: "Mit allen Heiligen gehören auch unsere verstorbenen Angehörigen zur großen Schar derer, die unterwegs sind zur ewigen Vollendung im Reich Gottes." Grund für diese Hoffnung sei Christus, der von den Toten erstanden sei.

Dem Friedhofsgang und der Gräbersegnung ging eine Andacht in der Kirche St. Peter und Paul voraus, bei der für jeden der zwölf Verstorbenen des vergangenen Jahres an einem mit Rosen geschmückten Kreuz neben seinem Sterbebild eine Kerze entzündet wurde. Jeder Tote hinterlasse in den Herzen der Seinen eine Lücke, sagte Hirblinger.

Hoffnung ziehe der Christ aus seinem Glauben: "Aus dem Quell des Lebens sind wir als Geschöpfe entsprungen, dahin gehen wir zurück: Wir treten in das irdische Leben und treten wieder hinaus, aber eben nicht ins Leere, sondern in den Strom des göttlichen Lebens. Damit ist eines gewiss: Ob wir auf der Seite des Lebens oder auf der anderen Seite stehen: Wir gehören in ihm alle zusammen, denn alle sind eingeboren in den Strom des göttlichen Lebens. Ich gehe zu meinem und eurem Gott."
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