Alles andere als ein Wochenendausflug in die Pfalz zum KV Mutterstadt - Direkte ...
Weite Reise für die Weidener Kegler

Weiden. (otr) Auf nach Rheinland-Pfalz. Die Zweitligakegler des SKC Gut Holz SpVgg Weiden müssen eine weite Reise auf sich nehmen und treten am Samstag (13 Uhr) beim KV Mutterstadt an. Für beide Mannschaften gilt es, mit einem Sieg den Anschluss an das Tabellenmittelfeld der 2. Bundesliga herzustellen.

Ein Wochenendausflug wird dieses Auswärtsspiel für die Weidener Gut-Holz-Kegler ganz sicher nicht. Über den Rhein hinüber und dann noch ein Stück hinter Ludwigshafen, so weit geht diesmal die Reise. In der 12 000-Seelengemeinde Mutterstadt wartet ein ehemaliges "Schwergewicht" in Sachen Kegeln auf die Gäste aus der Oberpfalz. In den 90er Jahren gehörte der KV Mutterstadt zur Spitze des deutschen Kegelsports, spielte jahrelang in der 1. Bundesliga und war sogar Vize-Europapokalsieger. Mittlerweile zählen die Pfälzer zum festen Inventar der 2. Bundesliga; an die großen Erfolge früherer Jahre konnten sie nicht mehr anschließen. 2011 wurde das Kegelcenter an der Waldstraße grundlegend saniert, wobei mit der Sanierung auch sportliche Hoffnungen verknüpft wurden. Im Vorjahr ging Mutterstadt mit 13:23 Punkten als Tabellensiebter durchs Ziel.

Zuletzt klare Siege

In der laufenden Saison zieren Mutterstadt und Weiden gemeinsam das Tabellenende, wobei der bisherige Saisonverlauf bei beiden Mannschaften parallel verlief. Nach einem verpatzten Saisonstart konnten beide Teams im letzten Heimspiel den Schalter umlegen und klare Siege einfahren. Die Gastgeber punkteten mit 6:2 gegen Rot-Weiß Hirschau. Nach vorausgegangenem Festabend zum 50-jährigen Vereinsjubiläum wurde der Gast aus der Kaolinstadt nach Mannschaftspunkten deutlich, von den Kegelpunkten her bei einer Differenz von ganzen drei Holz aber denkbar knapp besiegt.

Die Weidener waren nach dem 7:1-Sieg über den Titelanwärter aus Fürth am letzten Wochenende spielfrei. Bleibt also nur zu hoffen, dass der Schwung aus der Begegnung mit Fürth zwischenzeitlich nicht verloren gegangen ist. Die Bahnen in Mutterstadt, es handelt sich um eine 8-Bahnenanlage, sind allerdings nicht leicht zu spielen. Der von Rot-Weiß Zerbst gehaltene Bahnrekord von 3457 Holz und die Einzelbestmarke des Lokalmatadoren Damir Dundic (623) sind aber ein Beleg dafür, dass man auch in Mutterstadt etwas treffen kann.

Wenn man von den Leistungen gegen Fürth ausgeht, dann gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund, die siegreiche Mannschaft mit Thomas Immer, Manfred Ziegler, Michael Gesierich, Gert Erben, Stefan Schmucker und Stefan Heitzer zu verändern. Sollte das Sextett auch nur annähernd die zuletzt gezeigte Leistung wiederholen, ist der erste Auswärtssieg keine Utopie.
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