Alles hängt am Kran [Aktualisierung]
„Post für Papa“

Hirschau/Rom. (ll) Viel Geduld war am Mittwoch von der Papstbaum-Crew gefordert. Sie wartete am Stadtrand von Rom darauf, dass sie am Abend unter Polizeibegleitung zum Petersplatz fahren durfte. Gespräche mit Carabinieri und Sicherheitsleuten des Vatikans bestätigten den Zeitplan: Um 23 Uhr geht es los, auf der Ringstraße um Rom braucht man knapp zwei Stunden bis zum Ziel. Unklar war allerdings noch, wann am Donnerstagmorgen der Kran erscheint, um den Baum abzuladen, und ob der dann gleich aufgestellt wird oder erst noch zwischengelagert. Die Oberpfälzer Transporttruppe hofft natürlich, dass sie vor der Rückfahrt noch ein Bild mit dem aufgerichteten Papstbaum schießen kann. Die Rückkehr ist dann für Freitag vorgesehen.


Selbst Zwangspausen wegen Nebels und eine vorgegebene Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h konnten den Baumtransport für den Papst nicht stoppen: Am Dienstagabend näherte sich der Tross mit den vier Fahrzeugen inklusive Christbaum-Tieflader unaufhaltsam Rom. Fritz Dietl rechnete damit, die Grenzen der Stadt gegen 21 Uhr zu erreichen. „Die Stimmung ist gut, bisher ist alles super gelaufen“, berichtete er am AZ-Telefon.
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