Allzeit bereit - seit Jahrzehnten

Unser Bild zeigt die aktiven Mitglieder der Feuerwehr Tremmersdorf für 10- bis 45-jährige Mitgliedschaft: (von links) Vorsitzender Martin Rodler, Kommandant Andreas Sticht, Ulrich Kaufmann, Thomas Edl, Reinhold Hefner, Wolfgang Schnödt, Michael Rodler, Josef Rupprecht, Martin Wiesend, Bernhard Seitz, Martin Fahrnbauer und Bürgermeister Albert Nickl. Bild: rod

"Stark wie noch nie präsentiert sich derzeit die aktive Truppe der Feuerwehr Tremmersdorf", lobte Gemeindeoberhaupt und stellvertretender Landrat Albert Nickl. Das ist auch das Verdienst von 20 Brandschützern, die seit 10, 20, 25, 30, 35, 40 oder sogar 45 Jahren aktiven Feuerwehrdienst leisten.

Beim Kameradschaftsabend (wir berichteten) dankten Vorsitzender Martin Rodler, Kommandant Andreas Sticht und Bürgermeister Albert Nickl zu zehn Jahren Christian Lindinger und Johannes Rupprecht sowie zu 20 Jahren Stefan Gebhardt, Tobias Hefner, Ulrich Kaufmann, Andreas Wiesend und Martin Wiesend.

Zu einem Vierteljahrhundert gratulierten sie Josef Rupprecht, Bernhard Seitz und Gerhard Steger, zu drei Jahrzehnten Andreas Diepold, Martin Fahrnbauer, Günter Ring, Michael Rodler, Thomas Edl und Reinhard Schleicher. Thomas Gmelch und Andreas Sticht sind schon 35 Jahre lang aktive Brandschützer, Wolfgang Schnödt seit 40 und Reinhold Hefner seit 45 Jahren.

Mehr Verantwortung

In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Albert Nickl, dass ein Kameradschaftsabend einen wichtigen Teil im Vereinsleben darstelle, um das Ehrenamt herauszustellen. In der 119-jährigen Geschichte der Wehr hätten sich ihre Aufgaben immer wieder stark verändert. Die Tremmersdorfer Brandschützer hätten diese Herausforderungen angenommen und immer mit Bravour gemeistert. Mit dem Kauf eines zeitgemäßen Tragkraftspritzenfahrzeugs Wasser in nächster Zeit werde auf die Wehr mehr Verantwortung zukommen, machte Nickl deutlich.

Für die Neuanschaffung werden auch die Brandschützer tief in den Geldbeutel greifen und damit den Gemeindeanteil um einen erheblichen Teil schmälern. Dafür dankte der Bürgermeister den Verantwortlichen der Wehr. Er motivierte die sehr zahlreich anwesenden Kameraden der Jugendgruppe und der aktiven Wehr, die angebotenen Schulungen kräftig in Anspruch zu nehmen.

Nickl bedankte sich zudem bei den Führungskräften für ihren unermüdlichen Einsatz und bei den Geehrten für ihr Engagement. Ohne die Feuerwehr wäre das Dorfleben in Tremmersdorf um einiges ärmer, betonte er.

Die Schulungsmaßnahmen und Vorbereitungen im Hinblick auf das neue Fahrzeug laufen auf Hochtouren. Derzeit beteiligen sich 25 junge Kameraden am Lehrgang "Modulare Truppausbildung", der von der Wehr in Eigenregie angeboten wird. Sie stellt auch die Lehrkräfte.

Atemschutzgeräteträger

Mit Christopher Schleicher absolvierte erstmals ein Mitglied mit Erfolg den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger. Weitere Teilnehmer aus Tremmersdorf werden folgen. Zudem sollen Mitglieder Lehrgänge für Gruppenführer sowie für Atemschutzwarte besuchen, vorausgesetzt es sind Termine frei. In den vergangenen Wochen wurden Teile der Wehr im praktischen Umgang mit dem digitalen Funkgerät geschult.

Per Handschlag begrüßte Vorsitzender Martin Rodler Wolfgang Meyer als neues Mitglied. Ebenfalls neu ist Daniel Meier. Auf charmante Art und Weise dankte Rodler den Partnern, die immer wieder auf ihre "Liebsten" Verzichten müssen, damit diese sich voll für die Feuerwehr einsetzen können. Großes Lob zollte er auch allen Frauen: Sie hätten bei den Vorbereitungen auf das Weinfest Überragendes geleistet.
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