Als Dank auf großer Fahrt

Insgesamt 91 Meter hoch ist das Völkerschlachtdenkmal - ein Pflichttermin für die Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach bei ihrer Leipzig-Fahrt. Student Martin Glewe (rechts) begleitete die Besucher bei ihrer Erkundung der Sachsen-Metropole als Stadtführer. Bild: rn

Mit einem Mix aus Historie, Kultur und Freizeit vergingen zwei erlebnisreiche Tage wie im Nu: Aktive und ehemalige Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft erkundeten Leipzig, die größte Stadt im Freistaat Sachsen.

Erstes Ziel der Reisegruppe war das Völkerschlachtdenkmal, eines der Wahrzeichen des Messeplatzes. Jurastudent Martin Glewe begeisterte dabei als fachkundiger Stadtführer. Die Oberpfälzer erfuhren, dass der Bau des 300 000 Tonnen schweren Denkmals auf Anregung des Dichters Ernst Moritz Arndt erfolgte, der 1813 Teilnehmer an der kriegsentscheidenden Schlacht gegen Napoleon war.

Nach 15-jähriger Bauzeit wurde es 1913 zur Hundert-Jahr-Feier eingeweiht. Nach 364 Stufen erreichten die "guten Geher" die obere Plattform des Denkmals und genossen eine grandiosen Ausblick über Leipzig, 1115 erstmals als "urbs Libzi" erwähnt und 1409 zur Universitätsstadt erhoben.

Im Anschluss stand die Innenstadt auf dem Programm. Stationen waren die Nikolaikirche, der Augustusplatz - mit rund 40 000 Quadratmetern einer der größten Stadtplätze Deutschlands - und die Universität. Den Abend genossen Jung und Alt in Auerbachs Keller, einem Traditionslokal der Sachsen-Metropole. Für den zweiten Tag war Szenenwechsel angesagt: Ziel war der 1878 angelegte Leipziger Zoo, in dem die Sibirischen Tiger vor dem Aussterben bewahrt wurden.

Bürgermeister Peter Lehr dankte als Reiseleiter dem Organisationsteam mit Uta Nürnberger, Birgit Ackermann und Harald Wagner. Er sah in dieser Fahrt ein Dankeschön von Verwaltungsgemeinschaft und Stadt für die Leistungen, die die Teilnehmer in der Vergangenheit für ihren Dienstherrn erbracht haben.
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