Als das letzte Lebensmittelgeschäft im Ort geschlossen wurde, fanden sich die Utzenhofener nicht damit ab. Sie ergriffen die Initiative und machten ihren eigenen Dorfladen auf. Den ersten seiner Art in Bayern. Das wurde jetzt, 20 Jahre nach der Eröffnung, gefeiert.
Der erste seiner Art in Bayern

Der Utzenhofener Dorfladen: Vor 20 Jahren war er eine Notlösung. Mittlerweile ist er eine Institution, auf die der ganze Ort stolz ist.
(aun) So schnell vergeht die Zeit: 20 Jahre nach der Eröffnung des Dorfladens blickten die Utzenhofener auf die Anfänge zurück. Allen voran Dorfladen-Vorsitzende Christa Forster. Bürgermeister Stefan Braun sagte, dass 1994 keiner so weit voraus gedacht habe, dass es das Geschäft auch 2014 noch geben könnte. Alle seien damals einfach nur zufrieden gewesen, die Grundversorgung gesichert zu haben. Die Dinge, die man zum Leben braucht, in angenehmer Atmosphäre bei guter Beratung und zu akzeptablen Preisen einzukaufen, danach stehe vielen der Sinn.

Seit der Eröffnung sind fünf Stellen geschaffen worden. Arbeitsplätze, die die Region laut Braun dringend brauchen. Der Dorfladen habe sich zu einer Einrichtung entwickelt, die aus Utzenhofen nicht mehr wegzudenken sei. Zur Feier des Tages gab es eine Tombola. 350 Lose wurden verkauft, es gab keine Nieten.

Die Gäste konnten sich mit Kaffee, Punsch, Kuchen und Getränken stärken. Nachmittags gab es warmen Leberkäse, Käse und Brezen. Die jüngsten Kunden kamen beim Kinderschminken und Kartoffeldruck auf Baumwolltaschen auf ihre Kosten.
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