Alt und Jung halten sich bei der Feuerwehr Ehenfeld die Waage. Das schlug sich auch bei den Ehrungen anlässlich der Jahreshauptversammlung nieder.
Wichtiger Faktor im Dorfleben

Kreisbrandinspektor Karl Luber, Bürgermeister Hermann Falk, Kreisbrandrat Fredi Weiß und Jugendwart Klaus Schlosser (von links) sowie Vorsitzender Berthold Maier und Kommandant Alfons Falk (von rechts) gratulierten den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr zu ihrer Leistung.
(fdl) Nach einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche und den Berichten von Vorsitzendem, Kommandant, Kassier und Jugendwart nahmen die Auszeichnungen einen breiten Raum ein. Geehrt wurden 22 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Sie hatten in den verschiedenen Stufen Jugendleistungsprüfung, Jugendflamme und Wissenstest geschafft.

Hervorragende Arbeit

Kreisbrandrat Fredi Weiß würdigte die hervorragende Jugendarbeit der Wehr und besonders die Leistung von Jugendwart Klaus Schlosser. Ehenfeld habe mit 35 Nachwuchskräften die zweitgrößte Jugendfeuerwehr im Landkreis. Dies sei angesichts der Größe des Ortes umso höher zu bewerten. Aber auch die anderen Mitglieder würden mit Übungen und Fortbildungen fit gehalten. Schwerpunkt der nächsten Wochen sei die Einweisung der einzelnen Gruppen in das neu beschaffte Digitalfunkgerät.

40 Jahre lang aktiv

Sechs Mitglieder wurden für 40 Jahre aktiven Dienst in der örtlichen Feuerwehr ausgezeichnet: Emmeram Birner, Johann Falk, Richard Falk, Heribert Kustner, Josef Lengfelder und Josef Falk.

Kreisbrandrat Weiß meinte: "Dies zeigt, dass in Ehenfeld nicht nur die Jugendlichen sehr gut an ihre Aufgaben herangeführt werden, sondern auch die Aktiven lange mit Begeisterung bei der Sache sind." Und noch ein Kompliment hatte er für die Wehr bereit: "72 Mitglieder bei einer Jahreshauptversammlung ohne Neuwahlen sprechen für sich. Das zeigt, dass die Feuerwehr ein wichtiger Bestandteil des Dorflebens ist."

Bürgermeister Hermann Falk bereitete die Wehr auf einen besonderen Auftrag vor: Im November wird sie am Transport des Christbaums nach Rom beteiligt sein. Freudenberg, Schnaittenbach und Hirschau liefern das Symbol, das dann in der Adventszeit und am Weihnachtsfest den Petersplatz schmückt.
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