Alte Themen für neuen Vorsand
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Amberg/Grafenwöhr. Im Verdi- Landesfachgruppenvorstand Stationierungsstreitkräfte (SSK) wird weiterhin Oberpfälzisch gesprochen. Bei der Neuwhal bestätigten die Mitglieden Vorsitzenden Wolfgang Dagner aus Grafenwöhr einstimmig. Als sein Stellvertreter fungiert wie schon bisher Helmut Pemsel vom Standort Ansbach.

Sechs der zehn Mitglieder der bayerischen Landesfachgruppe bei Verdi kommen aus der Oberpfalz, freuten sich die Betreuungssekretäre der Gewerkschaft, Dirk Stockfisch und Karlheinz Winter. Neben Dagner vertreten die Interessen der Zivilbeschäftigten an den Übungsplätzen Karl Raps, Max Weichs, Petra Märkl, Tobias Lehl (alle Grafenwöhr/Vilseck) sowie Christa Meier-Mühlbach (Hohenfels).

Besonders wollen sich die Gewerkschafter in der nächsten vierjährigen Wahlperiode mit dem drohenden Arbeitsplatzabbau bei den US-Streitkräften beschäftigen. Es gehe dabei um Standortschließungen und die Unterstützung der von Arbeitslosigkeit bedrohten Kollegen. "Wir haben mit den Schutztarifverträgen viel geleistet - aber gerade bei den Standortschließungen fühlen wir uns von der Politik allein gelassen", so Dagner. Helmut Pemsel wies weiterhin darauf hin, dass die Mitbestimmungsrechte der Betriebsvertretungen nicht ausreichen würden, um einen den Arbeitsplatzschutz zu gewährleisten.

Des Weiteren werden die künftigen Tarifrunden durch den Landesfachgruppenvorstand offensiv begleitet, versprachen die Gewerkschafter. "Auf die bayerischen Kollegen ist Verlass - wenn nötig, werden wir mit Aktionen Druck entfalten." Dies unterstrichen auch die lokalen Verdi-Mitglieder- und rechnen erneut mit einer schwierigen Tarifrunde bei den SSK; Auftakt der Verhandlungen ist am 3. September.
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