Altendorf.
Böllerschießen zu Neujahr mehr als nur Schall und Rauch

Böllerschießen zu Neujahr mehr als nur Schall und Rauch Altendorf. (kö) Es ist mehr als nur Schall und Rauch und es ging auch nicht aus wie das "Hornberger Schießen": das Böllerschießen zu Neujahr hat eine lange Tradition, die sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. So versammelten sich auch die Böllerschützen der Soldaten- und Kriegerkameradschaft am Neujahrstag an der Trossauer Straße, um vor der Altendorfer Silhouette das frisch geschlüpfte Jahr 2015 zu begrüßen. Mit Reihenschuss u
(kö) Es ist mehr als nur Schall und Rauch und es ging auch nicht aus wie das "Hornberger Schießen": das Böllerschießen zu Neujahr hat eine lange Tradition, die sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. So versammelten sich auch die Böllerschützen der Soldaten- und Kriegerkameradschaft am Neujahrstag an der Trossauer Straße, um vor der Altendorfer Silhouette das frisch geschlüpfte Jahr 2015 zu begrüßen. Mit Reihenschuss und Salut wurde das alte Jahr quasi in den Wind geschossen und die anstehende Zeit symbolisch mit guten Vorzeichen begonnen. Die Böller sind übrigens Vorderlader, die mit Schwarzpulver gefüllt werden. Dieses wird mit einem Korken verdämmt und durch ein Zündhütchen gezündet. Zurück zum "Hornberger Schießen": Früher war es üblich, die Obrigkeit mit Böllerschüssen zu begrüßen. Die Hornberger (Schwarzwald) sollen für die Ankunft des Fürsten Berhard Ludwig solange geübt haben, bis ihnen schon vor dem Besuch das Pulver ausging. Daraus hat sich wohl das Sprichwort "Das ging aus wie das Hornberger Schießen" abgeleitet. Bild: (hfz)
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