Altenstadt/WN.
Mittelständler stöhnen über Bürokratie

(bgm) "Andrea Nahles sollte die Konsequenzen ziehen und ihr neues Bürokratiemonster zurückziehen", schimpft Harald Gollwitzer über geplante Änderungen der Bundesarbeitsministerin an der Arbeitsstättenverordnung. Der Koalitionsausschuss in Berlin hatte die Entscheidung über die Reform kürzlich vertagt. Gollwitzer, der Vorsitzende der Mittelstandsunion, beklagt, dass Nahles in der neuen Arbeitsstättenverordnung unter anderem vorschreiben wolle, dass auch Räume mit Tageslicht versorgt sein müssen, in denen sich die Mitarbeiter nur kurzfristig aufhalten. Das betreffe etwa auch Teeküchen.

Außerdem solle es für jeden Arbeitnehmer abschließbare Kleiderspinds geben. Die von der Ministerin geplanten Änderungen beträfen sogar Bestimmungen zum Auflegen der Handflächen vor einer Computertastatur an Schreibtischen in Heimbüros. "Diesen bürokratischen Unsinn und diese Kosten können sich viele unserer kleinen Betriebe überhaupt nicht leisten."Gollwitzer kritisierte ferner den mit dem Mindestlohn verbundenen "Kontrollwahn".

Der Kreisverband steckt überdies schon in den Vorbereitungen des 2. Nordoberpfälzer Wirtschaftstages.
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