Am 3. November ist Weltmännertag
Wenn sie ein Mann wäre

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Der 3. November ist Weltmännertag. Wissenschaftler der Universität Wien, die sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen befassen, riefen den Weltmännertag 2000 ins Leben. Im Mittelpunkt des Tages steht vor allem die realistische Selbsteinschätzung der eigenen gesundheitlichen Verfassung.

„Männer vernachlässigen oft ihre Gesundheit, sind Vorsorgemuffel und sterben im Durchschnitt sechs Jahre früher als Frauen. Krankheit setzen sie mit Schwäche gleich. Das muss sich ändern“, sagt Prof. Frank Sommer, Professor für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Präsident der Deutschen gesellschaft für Mann und Gesundheit (DGMG). Ein typisch männliches Phänomen sei die Fehleinschätzung der eigenen Gesundheit. „Über 80 Prozent aller deutschen Männer glauben, dass sie gesund beziehungsweise sehr gesund sind“, sagt Sommer. "Das sei eine grobe Fehleinschätzung!" Botschafter des Weltmännertages und damit "Gesundheitsmann des Jahres" waren unter anderem die Schauspieler Heiner Lauterbach (2011) und Erol Sander (2012).



„Der neue Tag“ und oberpfalznetz.de nehmen den Tag zum Anlass, etwas anderes herauszufinden: Was würden Frauen an ihrem eigenen Männertag machen, wenn sie für nur einen Tag ein Mann wären?

Männer, die Antworten fallen nur bedingt schmeichelhaft für euch aus. Aber keine Angst: Am 8. März ist der internationale Frauentag. Dann sollen Männer in einer eigenen Umfrage zu Wort kommen. Also, schon einmal Gedanken machen.


Laura Seyferth (22), Kemnath: Ich will gar kein Mann sein, nicht einmal für einen Tag. Ich bin gerne eine Frau. Auf manche Erfahrungen kann man verzichten.


















Sabrina Krodel (18), Reuth bei Kastl: Wenn ich einen Tag ein Mann wäre, würde ich einen draufmachen, ohne mich rechtfertigen zu müssen. Frauen eilt da immer gleich ein Ruf voraus. Außerdem könnte ich aufs Stylen verzichten und brauche nur fünf Minuten im Bad: Anziehen, Zähne putzen – fertig.















Maggie Endler (59), Ölbrunn: Wenn ich ein Mann wäre, würde ich mir weniger Sorgen machen, müsste nicht alles durchdenken. Ich würde die Dinge auf mich zukommen lassen. Ich beginne den Tag entspannt und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen. Ich müsste schließlich für meine Frau nicht mitdenken, umgekehrt schon.















Sabrina Scherm (30), Ölbrunn: Ich würde gern wissen wollen, wie ein Mann denkt oder wie er fühlt, oder wie es ist, als Mann verliebt zu sein. Männer sind ja eher pragmatisch und rational. Es wäre bestimmt schön, einen Tag lang mal seine Gefühle nicht zeigen zu müssen.














Gaby Pocker (47), Punreuth: Ich möchte eigentlich gar kein Mann sein, die können nur Bier trinken, rülpsen und anschaffen. Also wenn ich einen Tag lang ein Mann wäre, würde ich heimkommen und nur rum kommandieren und stänkern. Warum hat denn Gott erst den Mann geschaffen? Erst die Skizze – dann das Meisterwerk!
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