Am Ende fehlt die Kraft

Theresa Dehling (rechts) findet eine Lücke in der Abwehr des ASV Rimpar. Dies gelang allerdings zu selten. Die HSG Nabburg-Schwarzenfeld verlor ihr Heimspiel am Ende klar. Bild: ham

Die Partie war schon in den ersten Minuten verloren. Den großen Rückstand konnten die Damen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld nicht mehr aufholen. Dennoch lobte der Trainer sie nach der Niederlage gegen Rimpar.

Nabburg. (söt) Bei der Aufholjagd hatten sie sehr viel Kraft gelassen und so verloren die Damen der HSG Nabburg.schwarzenfeld am Ende doch noch klar ihr Heimspiele gegen den ASV Rimpar mit 21:28.

Es war für beide Mannschaften ein kleines Spitzenspiel. Entsprechend hoch war die Anspannung auf beiden Seiten. Die Gäste aus Unterfranken legten die Nervosität eher ab und starteten wie aufgezogen. Mit einem richtigen Sturmlauf begannen sie die ersten Minuten dieser Begegnung und setzten sich auch gleich auf 6:1 ab. Jeder kleine Fehler der HSG-Damen wurde, egal ob aus Kontertoren oder zweiter Welle, postwendend bestraft.

Umstellungen in der Abwehr

Die Damen von Trainer Wolfgang Völkl hingegen benötigten einige Minuten, um in diese Begegnung zu finden. Bis zum Spielstand von 13:7 schien es eine leichte Partie für die Gäste aus Rimpar zu werden. Nur langsam schafften es die Gastgeber durch kleine Abwehrumstellungen, sich auf den Gegner einzustellen. Doch dann folgte ein richtiger Kraftakt der HSG-Damen. Ihr Angriffsspiel wurde auf vielen Positionen druckvoller. Die Gäste aus Unterfranken hatten in ihrem Angriffsspiel nun selber immense Probleme, und verursachten in dieser Phase der Begegnung viele technische Fehler, die von den HSG-Damen gut verwertet werden konnten. Bis zur Pause kamen die Gastgeberinnen auf 13:14 heran.

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten jedoch wieder die Gäste aus Unterfranken. Durch drei schnelle Tore in Folge lagen sie wieder mit 17:13 vorne. Jede Unachtsamkeit in der Defensive des Gastgebers wurde sofort vom Gegner ausgenutzt. Im Angriff selber fehlte den HSG-Damen in der zweiten Hälfte die Durchschlagkraft. Zwar konnten sie sich immer wieder Torchancen erspielen, kamen aber kaum heran. Die HSG-Damen kämpften tapfer, was jedoch enorm Kraft kostete. Da Trainer Wolfgang Völkl an diesem Tag nur beschränkte Wechselmöglichkeiten besaß, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kräfte ausgingen.

Die DJK Rimpar startete in der 45. Spielminute ihre nächste druckvolle Phase und zog auf 26:18 davon. Die Partie war nun für die HSG gelaufen. Die Gäste aus Unterfranken hatten an diesem Tag einfach die besseren Einzelspielerinnen. Mit 21:28 wurde die Partie verloren.

"Die Mädels haben das heute dennoch sehr gut gemacht", sagte HSG-Coach Wolfgang Völkl. "Den Neun-Tore-Rückstand aufzuholen, hatte wahnsinnig viel Kraft gekostet. Diese Kraft hat uns bei vielen Aktionen im zweiten Durchgang gefehlt. Schade, aber heute brauchen wir uns aus meiner Sicht keinen Vorwurf machen."

HSG-Tore: Fleischmann 11/5, Simbeck 4, Stubenvoll 3, Lottner 2, Czichon 1
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