Am Ende Sprung in die Grube

Bei der Wiederöffnung des generalsanierten Trimm-dich-Pfades bewiesen Bürgermeister Stephan Oetzinger (links) und sein Stellvertreter Richard Kammerer sportlichen Ehrgeiz und machten Klimmzüge an den nagelneuen Edelstahlstangen. Bild: sei

Der Trimm-dich-Pfad bei Rupprechtsreuth ist wieder fit für Sportler. OWV-Mitglieder haben sich des Parcours angenommen und die Stationen erneuert.

Mantel. (sei) Anfang der 1970er Jahre wurde der Trimm-dich-Pfad östlich von Rupprechtsreuth eingerichtet. Im Laufe der Zeit haben Vandalen Tafeln und Sportgeräte beschädigt. OWV-Vorsitzender Klaus-Hannes Kahler erklärte, dass bis 1972 der Sport meist in Hallen und auf Sportplätzen betrieben wurde. Erst nach der Olympiade 1972 startete die Trimm-dich-Bewegung: Überall wurden Sport-Parcours eingerichtet. Die sind aber in den vergangenen Jahren von der Bildfläche verschwunden.

Der OWV Mantel hat sich um den Pfad östlich bei Rupprechtsreuth gekümmert und unter Leitung von Kahler mit Josef Schwarzmeier, Josef Rieder, Werner Geyer und Fritz Dörwald in 6 Wochen die 20 Stationen saniert. An den Punkten 1 bis 7 sind auf Tafeln Übungen angezeigt, um die Muskeln aufzuwärmen.

Von Station 8 bis 20 wird mit Geräten geturnt. Bei Station 10 ist an den Ringen Rumpfkreisen angesagt. Wanderhangeln an Holmen ist an Station 19 möglich. Der Parcours endet mit einem Sprung in die Grube. Erneuert wurden auch die Stangen an Station 8. Siegfried Janner lieferte Edelstahl für Klimmzüge.

Bei der Wiedereröffnung mit Bürgermeister Stephan Oetzinger, Stellvertreter Richard Kammerer, den Markträten Johann Gurdan und Werner Paulus sowie den Mitarbeitern Lorenz Schwarzmeier und Rieder und Vorstandsmitglied Horst Wunder zeigten erster und dritter Bürgermeister gleich sportlichen Ehrgeiz und glänzten mit Klimmzügen.
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