Am Grab des heiligen Bonifatius
Kurz und bündig

Vor dem Fuldaer Dom versammelten sich die Kemnather Pfarrangehörigen zur Führung. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) Die altehrwürdige Bischofsstadt Fulda war das Ziel der Tagesfahrt von KAB und der Pfarrei Kemnath. Die größte Stadt Osthessens liegt malerisch eingebettet zwischen Rhön sowie Vogelsberg.

Nach der Gründung im Jahr 744 durch den Benediktinermönch Sturmius ließ Bonifatius sieben Jahre später das Kloster Fulda von Papst Zacharias unmittelbar dem Päpstlichen Stuhl unterstellen. Aus dem Kloster und seinem Herrschaftsbereich entwickelte sich bis 1752 das Bistum.

In drei Gruppen erkundeten die 48 Teilnehmer die über 1250 Jahre alte Stadt. "Als katholischer Bischofssitz und regelmäßiger Tagungsort der Deutschen Bischofskonferenz ist Fulda traditionell katholisch geprägt", erklärten die Führer. Vom großen Domplatz aus starteten die Oberpfälzer zum Paulustor und zur Orangerie. Vorbei an der 6,80 Meter hohen Floravase, die die Blumengöttin Flora symbolisiert, ging es zum Stadtschloss, das Johann Dientzenhofer Anfang des 18. Jahrhunderts als Residenz der Fürstbischöfe und fuldaischen Landesfürsten erbaut hat. Staunend durchstreiften die Besucher den großen Festsaal, den Fürstensaal und die Privaträume in der fürstlichen Wohnung. Zu bewundern waren zudem die Sammlungen Fuldaer und Thüringer Porzellane. Die Benediktinerabtei zur Heiligen Maria und die im 9. Jahrhundert errichtete Michaelskirche waren weitere Stationen. Höhepunkt war die Führung im Dom St. Salvator. In der bedeutendsten Barockkirche Hessens befindet sich das Grab des heiligen Bonifatius, des ersten Apostels der Deutschen. Nach der Dombesichtigung blieb Zeit für einen Spaziergang in der Altstadt.

Stadtpfarrer Konrad Amschl dankte Peter Daschner von der KAB für die perfekte Organisation. Er kündigte gleich für 2015 wieder einen Pfarrausflug im Oktober an.
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