Am Samstag Heimspiel gegen Aufsteiger ATSV Kelheim
SV Etzenricht will den dritten Sieg

Etzenricht. Vier Stunden in nicht klimatisierten Kleinbussen bei 35 Grad, das folgende "Aufwärmen" bei ähnlicher Temperatur und 90 Minuten Tempofußball haben sich gelohnt: Mit einem 3:1 im Gepäck trat der SV Etzenricht am Mittwoch die Rückreise vom Gastspiel bei der SpVgg Osterhofen an. Nach dem 1:0-Auftaktsieg gegen den SV Hutthurm ist damit der Traumstart perfekt.

Am Samstag um 16 Uhr wird mit dem ATSV Kelheim ein weiterer und ebenso unbekannter Aufsteiger wie Osterhofen in Etzenricht erwartet. "Wir werden definitiv nicht abheben, wollen aber das Positive aus den Spieltagen eins und zwei mitnehmen", verspricht Trainer Michael Rösch und betrachtet den ATSV mit Respekt. "Kelheim verfügt über gute Einzelspieler, die in der Relegation im Duell mit Langquaid ein Ausrufezeichen gesetzt haben". Aber: "Wir wollen zu Hause wieder eine Macht werden, ein unangenehmer Gegner für unsere Gäste", betont der Etzenrichter Coach.

Bernd Schinn (53) ist der Kelheimer Chefcoach, sein verlängerter Arm auf dem Spielfeld und Co-Trainer ist Florian Schinn (28). Der Mittelfeldspieler ist allerdings wegen einer Verletzung auf die Bank verbannt. Das Duo Schinn & Schinn beerbte zu Saisonbeginn einen Prominenten aus der bayerischen Trainergilde. Mit Karsten Wettberg (73, aktuell in Mainburg tätig) feierte die Elf aus der Kreisstadt an der Donau den furiosen Durchmarsch von der Kreisliga in die Landesliga.

Auf spektakuläre Neuzugänge hat der ATSV 1871 bewusst verzichtet, Die Kelheimer bauen auf die Aufstiegsformation, aus der in der Offensive der Kapitän und Angriffsführer Dominik Berkmüller (26) herausragt. Er erzielte in der Bezirksliga 15 Tore für seine Farben.
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