Am Tag schlafen, nachts trainieren

Herr Rein und Herr Raus unterhielten mit ihren Geschichten und verschenkten sogar Rangerl-Karten.

Die niedrigen Geburtenzahlen gehören in neun Monaten der Vergangenheit an, zumindest wenn die beim Faschingszug angepriesenen Mittel Wirkung zeigen. Lautstark offeriert wurden sie am Samstagnachmittag quer durch den Ort.

Flossenbürg. (nm) Eine Samenbank, allerdings nur zum Hinsetzen, der Rent-a-Babycar-Service und vor allem der überall verteilte Fruchtbarkeitstrunk sollen helfen, dem Negativtrend ein Ende zu bereiten. Begleitet wurde der liebevoll und aufwendig gestaltete Wagen von einem Konkurrenzunternehmen der Helfer vor Ort, den Hebammen vor Ort.

Herr Rein und Herr Raus stellten zudem die neue Partnervermittlung vor und verschenkten Rangerl-Karten: "Die Vorzüge sollten sie nicht unterschätzen." Viel gute Laune verbreitete genauso die Damenelf der TSV-Kicker. Die Sportlerinnen waren als Vampire unterwegs und verrieten ihr Erfolgsgeheimnis: "Wir schlafen am Tag und trainieren bei Nacht."

Um die geschredderten Siedlergemeinschaften Säuberg und Plattenberg ging es bei den Gärtnern und Zwergen. Das Häckselgut gießen und pflegen, und schon sprießt daraus die neue gemeinsame Siedlergemeinschaft Flossenbürg. Einen grünen Daumen gibt es dagegen bei den TSV-Fußballern nicht. "Wir mähen alles nieder", war das Motto der Kicker.

Beim Burschenverein drehte sich alles um Super Mario. Stilgerecht maskiert flitzten die Marios auf den Bobbycars den Berg hinunter. In alten Uniformen marschierte die Feuerwehr mit und kümmerte sich um die Sicherheit auf den Straßen. Ziel des vom Jugendgremium mit Günther Faltermeier und Sebastian Windschügl an der Spitze organisierten Gaudiwurms war "Murphys Pilsstube". Dort endete zwar der Umzug, nicht aber die Feierlaune. Neben "Flossenbürg helau" kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Das begann schon wenige Meter nach dem Start an dem beim Lebensmittelgeschäft Regn aufgebauten und gut bestückten Verpflegungsstand. Die angekündigten Fischweißwürste waren im Übrigen kein Faschingsscherz. Die Gäste ließen sich das außergewöhnliche Schmankerl schmecken. Zugreifen hieß es auch vor dem "Burgstüberl" und an der Sektbar der Raiffeisenbank.
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