Am Volkstrauertag der Kriegsopfer gedacht
Gegen das Vergessen

Hauptmann Tobias Stumpf legte nach seiner Ansprache gemeinsam mit Bürgermeister Manfred Rodde am Mahnmal einen Kranz nieder. Bild: ksi
Schwarzenfeld. (ksi) Am Volkstrauertag wurde in Schwarzenfeld der Opfer von Gewalt und Leid erinnert. Mit einem Gottesdienst begannen die Feierlichkeiten in der Pfarrkirche, gesanglich gestaltet vom Kirchenchor unter Leitung von Michael Koch.

Am Kriegerdenkmal trafen sich die Vereine - voran die Soldaten- und Reservistenkameradschaft - mit Fahnenabordnungen, Markträte und Bürger, um der Verstorbenen, Vermissten und Opfer der beiden Weltkriege sowie Opfern von terroristischen Anschlägen zu gedenken. Pfarrer Heinrich Rosner und Pfarrerin Heidi Gentzwein sprachen die Gebete. Hauptmann Tobias Stumpf von der Patenkompanie 104 Pfreimd appellierte an die Anwesenden, sich gegen das Vergessen zu stemmen und sich für das friedliche Miteinander einzusetzen: "Der Volkstrauertag soll ein Zeichen setzen für Frieden und Versöhnung". Die vielen Gedenksteine seien durch das Massaker in Paris um mehr als 100 Grabsteine erweitert worden. Bürgermeister Manfred Rodde und Hauptmann Tobias Stumpf legten am Ehrenmal einen Kranz nieder. Die Musikkapelle intonierte das Musikstück "Ich hatte einen Kameraden".
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