Amberg.
Tipps und Termine Training für Motorradfahrer

Mit den ersten Sonnenstrahlen werden auch die "Maschinen" wieder aus ihren Winterbehausungen geholt. Nach einer kurzen technischen Prüfung wird das Motorrad einem praktischen Test unterzogen. Oft bemerkt der Motorradfahrer bereits bei dieser ersten Fahrt, dass noch niemand so richtig mit den Bikes auf den Straßen rechnet und auf sie eingestellt ist. Motorradfahrer und alle übrigen Verkehrsteilnehmer müssen sich erst wieder aneinander gewöhnen. Auch die Motorradfahrer selbst müssen sich erst wieder mit ihrer Maschine vertraut machen. Üben kann da nicht schaden. In Amberg können Motorradfahrer das Training der Kreisverkehrswacht besuchen. In einem vierstündigen Training werden die "Biker" in Theorie und Praxis auf eine hoffentlich unfallfreie Sommersaison eingestimmt. Bei den Trainings am 11. und 18. April wird auch ein "Flügelmotorrad" zum Schräglagentraining eingesetzt.

Auch die Anfänger in Sachen Motorrad mit der Führerschein- Klasse A1 sind angesprochen. Das Training findet an der Georg-Hilbenz-Straße (Siemensparkplatz) statt. Anmeldung per E-mail an die Adresse reinhold.ziermeier@verkehrswacht-amberg.de

Polizeibericht Hemmungsloser Verkehrsanarchist

Amberg. (zm) Zu seiner persönlichen rechtsfreien Zone hat offenbar ein 20-Jähriger aus Erlangen den Straßenverkehr erklärt. Ins Netz ging er der Polizei am Samstag um 1.49 Uhr. Auf dem Altstadtring hatten die Beamten zu einer nächtlichen Geschwindigkeitskontrolle angesetzt und zwischen dem Maxplatz und der Eglseer Straße bei einem Pkw mit Erlangener Kennzeichen ein Tempo von 107 Stundenkilometern gemessen. Innerorts. Das Auto wurde gestoppt.

Bei der Kontrolle "gab der 20-jährige Fahrer gegenüber den Polizeibeamten schriftlich falsche Personalien an", heißt es zu dem Vorfall im Pressebericht der Inspektion weiter. Doch damit kam der junge Mann nicht durch. Die Polizisten fanden "nach umfangreichen Ermittlungen die richtigen Personalien" heraus. Dieser Umstand förderte außerdem zutage, dass der 20-Jährige noch nie einen Führerschein besessen hat. Damit ist so viel zusammen gekommen, dass eine Fahrerlaubnis für den nächtlichen Ring-Raser in weite Ferne rücken dürfte. Die Vorwürfe lauten: mehr als doppelt so schnell wie erlaubt, kein Führerschein, Angabe von falschen Personalien und Urkundenfälschung.
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