Amberger Band Jo and the dudes sorgt im Seidel-Saal für begeistertes Publikum
Erstes Album im Spätsommer

"Wir sind Jo and the dudes und freuen uns, heute im Seidel-Saal in Sulzbach-Rosenberg zu performen", schwärmte Jonas Falkenstein. Der Frontsänger ist gerade am Drumpad zu sehen (Mitte). Bild: aja
Sulzbach-Rosenberg. Aus seiner Gefühlswelt machte Peter Geiger kein Geheimnis: "Wir haben heute das erste Konzert in diesem Jahr, das der Förderkreis der Historischen Druckerei Seidel selbst auf die Beine gestellt hat", verkündete der Vorsitzende. Erneut setze der Förderkreis auf junge Leute, um deren kulturelles Engagement fördern. Konkret: Die Band Jo and the dudes stand auf der Bühne.

Zeit zum Genießen

Applaudierend würdigten die Zuhörer die ersten beiden Lieder der Musikgruppe: "Mr. Green" und "Ain't no mountain". Die fünf Vollblutmusiker trumpften fünfstimmig und mit zahlreichen Instrumenten auf. Jonas Falkenstein, Frontsänger und Gründer der Band, betonte: "Genießt die Zeit mit uns!" Dass er eigentlich als selbstständiger Physiotherapeut arbeitet, konnten viele kaum glauben. Denn dieser junge Mann hat einen unglaublich ausgeprägten Sinn für die Musik. "Sie ist mein Leben. Ich stamme aus einer Musikerfamilie und bin damit groß geworden. Für mich ist die Musik das Beste, was es gibt", sagte Jo von den dudes.

Die fünfköpfige Band hatte mehrere Songs von Bruno Mars im Repertoire. Darunter "Treasure" und "Locked out of heaven". Dem Publikum hat das Konzert definitiv gefallen, denn es klatschte und wippte mit. Den Bass spielte Johannes Krusche, der erst seit 2014 bei der Combo ist. Mit Christian Falkenstein (bekannt durch die Band Vocal 5), der am Piano sein Können unter Beweis stellte, nutzte er auch die Percussions.

Da Jo and the dudes aktive Komponisten sind, stellten sie ein paar eigene Songs vor. Das Lied "Torn", getextet von E-Drummer Moritz Ringeisen, ging unter die Haut. An der Gitarre wurde Jonas Falkenstein von Simon Pronath unterstützt. Jonas war auch während des Konzerts "auf der Suche nach dem Teufelszeug". Gemeint war der Kapodaster, eine Vorrichtung, die die schwingende Länge der Saite einer Gitarre verkürzt.

Frei und grenzenlos

In dem Lied "Bottom of your Soul" ging es um arme Kinder, die kein Zuhause und kein Essen haben. Die Musikrichtung der Band lässt sich laut Jonas Falkenstein als Mainstream beziehungsweise Radiomusik beschreiben. Es ist eine Mischung aus R'n'B und Akustik-Pop. "Musik ist frei und grenzenlos. Jeder hat ein eigenes musikalisches Empfinden", erklärte Jonas Falkenstein.

Eine Platte mit fünf eigenen Liedern gibt es bereits, doch die Fans von Jo and the dudes dürfen sich freuen: "Im Spätsommer wird unser erstes Album erscheinen. Auf dem sich selbst getextete Kompositionen befinden", ließ Krusche wissen.

Auch die am Schluss gespielten Songs "Face the truth" und "Lay you down" werden auf dem Album sein.
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