Amberger wollen beim SV Sorghof gar nichts anbrennen lassen - Rost will unbedingt in di erste ...
FCA hochmotiviert in Pokal-Begegnung

Amberg. In den vergangenen Jahren hatte der Pokal nicht den allerhöchsten Stellenwert beim FC Amberg. Darauf darf der SV Sorghof diesmal allerdings nicht hoffen. Die Rollen sind vor der Partie der 1. BFV-Hauptrunde am heutigen Dienstag (18.15 Uhr) klar verteilt: Der Tabellendritte der Fußball-Regionalliga Bayern ist beim Siebten der Bezirksliga Nord Favorit aufs Weiterkommen. Das letzte Mal spielten der SV Sorghof und der FC Amberg vor drei Jahren gegeneinander: In der gemeinsamen Bezirksoberliga-Saison 2011/12 gab es ein 0:0 und einen 2:0-Sieg der Amberger. Einige Zeit davor aber auch einen 6:5-Sensationssieg nach Elfmeterschießen der Sorghofer im Jahr 2006.

Beim SV Sorghof ist nach der 0:3-Heimniederlage gegen den SV Schwarzhofen Frustbewältigung angesagt. SV-Trainer Thorsten Baierlein möchte die Partie möglichst schnell aus den Köpfen der Spieler bekommen und hat sein Hauptaugenmerk auf das Spiel am Freitag beim SC Luhe-Wildenau gerichtet: "Gegen Amberg haben wir nichts zu verlieren und können deshalb ohne großen Druck in dieses Pokalmatch gehen."

Die letzten Pokal-Auftritte des FC Amberg waren derweil eher bescheiden. 2013/14 nach einem 3:4 gegen die SpVgg SV Weiden in der zweiten Runde gescheitert, in der vergangenen Saison nach Elfmeterschießen mit 6:7 gegen die DJK Vilzing unterlegen. "In den letzten Jahren waren unsere Prioritäten anders gelagert. Vor allem in der letzten Spielzeit war der Aufstieg unser Ziele", sagt Trainer Timo Rost. Heuer aber werde der Pokal mit mehr Energie angegangen. Denn: "Der Regionaltopf, in dem wir uns befinden, hat mit den Bayernligisten SpVgg SV Weiden und ASV Burglengenfeld sowie dem SSV Jahn Regensburg drei ganz interessante Gegner parat." Schon alleine deshalb und wegen der Möglichkeit, in die lukrative erste Runde des DFB-Pokals einzuziehen, werde der Wettbewerb ernster genommen.

Werner wieder dabei

Und um die Ernsthaftigkeit des "Unternehmens Pokal" zu unterstreichen, kommen die Gelb-Schwarzen mit nahezu dem kompletten Kader. Verzichten muss Rost aber auf André Karzmarczyk (Zehenprellung). Sven Seitz (Knöchel) kommt eventuell zu einem Kurzeinsatz. Wieder zur Verfügung steht nach langer Verletzungspause Stürmer Benjamin Werner.
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