An zwei Tagen 1500 Waffeln

425 Mitgliederfamilien haben die Siedler derzeit: Eine stolze Zahl wie Vorsitzender Herbert Lehner bei der Hauptversammlung bekanntgab. Allerdings habe auch eine altersbedingte Fluktuation eingesetzt, Häuser werden verkauft, neue Besitzer müssen erst angefragt werden.

In den neuen Siedlungsgebieten der Stadt wie am Dornbach haben viele Familien einen Aufnahmeantrag ausgefüllt. Dabei lockt vor allem die lebenslange Bauherrenhaftpflicht, die geboten wird, die Rechtsberatung, die möglich ist und der Rechtsschutz für Grundbesitz. Viele Vorteile könnten die Mitglieder in Anspruch nehmen, so verbilligten Einkauf bei verschiedenen Betrieben.

Mit 140 Helfern

Sehr aktiv war das Vereinsjahr, das mit Osterfamilienwanderung, Siedlerkirchweih und Bergwerksweihnacht so manchen Höhepunkt hatte, fuhr Lehner fort. Auch der Wandertag für Familien zur Siechenkirwa sei neben dem Nordic Walking Event gut angekommen. Die Kirchweih sei nach wie vor arbeitsintensiv, rund 140 Helfer an zwei Tagen beschäftigt. Voller Einsatz werde auch bei den Vorbereitungen zur Süßen Hütte an der Bergwerksweihnacht gebracht. Rund 40 Personen bereiteten Waffeln, Cakepops, Kakao oder Fruchtspieße vor. Der Erfolg spreche für sich, allein 1500 Waffeln wurden 2014 an zwei Tagen verkauft.

Finanziell steht der Siedlerverein gut da - Christine Biersack lieferte einen ausführlichen Kassenbericht. Mittlerweile habe man ein zweites Konto für die Erlöse aus der Bergwerksweihnacht angelegt, wegen der besseren Übersicht. Die Erlöse aus der Bergwerksweihnacht fließen demnach unter anderem in die Anschaffung neuer Geräte für den Spielplatz vor der Kapelle. Letztere sei Mittelpunkt des Siechen, ebenso das zugehörige Siedlerhäuschen. Um die Pflege beider Objekte kümmerten sich seit Jahren Else und Kurt Wohlrab, die mit einem kleinen Präsent bedacht wurden. Von Oktober bis Mai fänden Montagabend Andachten in der Kapelle statt.

Herbert Lehner blickte kurz nach vorne: So beabsichtigen die Siedler einen Ausflug in den Bayerischen Wald zum Baumwipfelpfad und zum Glasdorf Weinfurtner. Termin ist am 1. August, es sind noch Plätze frei; Anmeldung beim Vorsitzenden Lehner (09643/24 35). Für die Siedlerkirchweih plane man heuer ein neues Bewegungsmodell, so soll zum Nordic-Walking- Event "Wandern mit und ohne Stock" dazukommen. Vorlage ist der Familienwandertag 2014, der eine voller Erfolg war.

Super geplant

Kreisvorsitzender Rudolf Sitter lobte das Engagement der Auerbacher Siedler und berichtete aus dem Kreis- und Landesverband. Der habe eine neue Adresse in Weiden, direkt hinter dem neuen Dultplatz an der Neustädter Straße. Der Wandertag im vergangenen Jahr sei super geplant gewesen. Der Besuch von Auerbach habe sich gelohnt, "die Teilnehmer waren begeistert", so Sitter. Sollte sich kein neuer Ort für die Ausrichtung finden, könne er sich vorstellen, wieder in Auerbach anzufragen. Sitter wies darauf hin, das mit dem Siedlerausweis verbilligt bei OBI in Amberg und Sulzbach-Rosenberg eingekauft werden könne.

Bürgermeister Joachim Neuß freute sich über die regen Aktivitäten des Vereins und versprach im Namen der Stadt die weitere Aufwertung der Kommune durch bauliche Veränderungen. Es sei ein guter Hinweis, dass der Verkauf von gebrauchten Immobilien schnell gehe, das spreche für die Lebensqualität von Auerbach. Und dass die Stadt boome, zeige die Zahl der Geburten: Bis 30. April habe Auerbach bereits 33 Neugeborene begrüßen können.

Zu jeder Versammlung gehören bei den Siedlern Ehrungen: So wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft Josef Biersack, für je 20 Jahre Kerstin Meisel, Erich Haubner und Hans Werner mit einer Urkunde und einem Auerbachgutschein bedacht.
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