Angemerkt Abschreckung mit der Pistole

Das Problem ist seit vielen Jahren bekannt und wird immer wieder von Anwohnern beklagt, aber geändert hat sich bisher nichts. Dabei ist es allerhöchste Zeit, wirksam gegen die Raserei in der Fockenfelder Straße in Pleußen vorzugehen. Überall im Dorf wohnen junge Familien mit Kindern, die natürlich auch im Bereich der Ortsdurchfahrt unterwegs sind. Sollte wirklich einmal etwas passieren, ist es zu spät.

An die Vernunft von konsequenten Schnellfahrern zu appellieren oder sie per Tempomessgerät symbolisch zu ermahnen, ist vertane Mühe. Auch die Blitzer der kommunalen Verkehrsüberwachung haben sich in Pleußen als zahnlose Tiger erwiesen, von nachhaltiger Erziehung kann keine Rede sein. Da braucht es schon größere Kaliber - wie etwa eine Verkehrsinsel mit Fahrbahnverengung am Ortseingang aus Richtung Fockenfeld. Sie würde zum Bremsen zwingen, doch die Kostenfrage und die Zuständigkeit des Landkreises dürften wohl eine zügige Lösung verhindern.

Etwas bewirken könnte aber auch die Polizei Waldsassen mit ihrer Laserpistole. Dieses Gerät würde sie ja gerne auch innerorts einsetzen, wie sie versichert, aber sie darf nicht - wegen des Vertrags der Stadt mit der kommunalen Verkehrsüberwachung. Hier gilt es, schnellstmöglich die bereits mehrfach angekündigten Änderungen zu erreichen. Dann haben die Beamten freie Bahn und können zur Abschreckung notorischer Raser die "Pistole ziehen", unauffällig und zu jeder Zeit.

udo.lanz@derneuetag.de       Terminkalender       Andacht für       Trauernde       Mitterteich.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9608)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.