Angemerkt Alles paletti, oder was?

Bürgerversammlungen sind ein tolles Instrument der direkten Demokratie. Jeder Bürger einer Kommune darf hingehen und jeder hat Rederecht. Eingaben müssen zudem innerhalb von drei Monaten im Gemeinde- oder Stadtrat behandelt werden. So weit, so gut. In Mitterteich war am Dienstag aber nicht nur die Besucherresonanz schwach - es hat auch kein einziger Bürger etwas fragen, anregen oder kritisieren wollen. Woran es wohl lag?

Die unglückliche Überschneidung mit dem Fußballländerspiel mag sicher ein Grund gewesen sein, dass so mancher erst gar nicht aus dem Haus gegangen ist. Aber zu Beginn der Versammlung gab es zumindest für alle Anwesenden die Information, dass das Spiel abgesagt wurde. Damit fiel der mögliche Zeitdruck schon mal weg.

Vielleicht ist ja alles paletti und jeder ist zufrieden? Wohl eher nicht. Zwar gibt es anders als bei der Wasser-Diskussion derzeit kein brennendes Thema, bei dem es den Bürgern direkt an den Geldbeutel geht - aber Klagen über dieses und jenes sind schon zu hören, wenn man in der Stadt herumkommt. Marktplatz-Umbau, Jugendtreff und Verkehr sind nur einige Schlagworte.

Natürlich hat der Bürgermeister ausführlich ein großes Spektrum an Themen angesprochen, womit sich die eine oder andere Nachfrage erübrigt haben dürfte. Aber vielleicht scheut sich ja so mancher Bürger, öffentlich Kritik auszusprechen - aus Sorge, dass sie der eine oder andere gewählte Bürgervertreter in den falschen Hals bekommen könnte?

Terminkalender

Bilder von Gott

Welche Vorstellung haben wir von Gott bzw. Christus? Welche Bilder gibt es? Sind diese hilfreich oder eher unzureichend? Diesen Fragen ging das Frauenteam der Pfarrei St. Jakob bei der Vorbereitung des Gottesdienstes am Christkönig-Sonntag nach. Beginn ist am Sonntag, 22. November, um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche. Musikalisch gestaltet wird die Messe vom Kirchenchor St. Jakob unter der Leitung von Chordirektor Matthias Schraml.
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