Angemerkt Geldgier frisst Hirn

Zugegeben - die Methode der Telefon-Betrüger ist raffiniert. Trotzdem ist sie mit einem Minimum an gesundem Menschenverstand leicht zu durchschauen. Oft schon wurde in den Medien darüber berichtet. Und trotzdem fallen immer wieder Leute darauf herein. Müssen sie einem leidtun? Nein.

Wer eine fünfstellige Summe Richtung Kosovo überweist, weil Geldgier das Hirn frisst und ein angeblicher Kriminaler rhetorisch geschickt an staatsbürgerliche Pflichten appelliert, der darf sich beim besten Willen nicht beschweren, dass sein Konto leer gefegt ist. Wer es Betrügern so leicht macht, müsste sich eigentlich im Voraus bei künftigen Opfern entschuldigen. Gut, dass Einfältigkeit nicht strafbar ist, sonst müsste die Polizei in zwei Richtungen ermitteln.

Mail: manfred.hartung@derneuetag.de

Kurz notiert "Oschnputtl" hilft Anja

Kemnath. (ü) Der Startschuss für die Benefizveranstaltung zum Jubiläum 15 Jahre "Hilfe für Anja" fällt am Samstag, 28. Februar, in der Mehrzweckhalle. Um 20 Uhr hebt sich der Vorhang für "Oschnputtl, das Erben-Musical". Im Laufe des Abends wird erzählt, was die Gebrüder Grimm weggelassen haben.

Einlass ist ab 18 Uhr. Es gibt Karten an der Abendkasse. Verkauft wird auch das Buch zum Jubiläum "Lebensretter gesucht - der gemeinsame Weg in ein neues Leben" zum Preis von 9,90 Euro.

Die bisherigen Leistungen des Vereins "Hilfe für Anja e.V." können sich sehen lassen: 350 Personen konnten bisher vermittelt werden, die für einen Patienten auf dieser Welt Stammzellen bzw. Knochenmark gespendet haben. 36 000 typisierte Menschen sind ebenfalls eine stolze Zahl.
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