Angeschlagene Burglengenfelder sollten am Sonntag gegen Würzburger FV siegen - Mangelndes ...
Gegen das nächste Schlusslicht

Burglengenfeld. (bsb) Es sei eher "eine mentale Geschichte", sagt ASV-Trainer Matthias Bösl. Die Tatsache, dass der ASV Burglengenfeld seit sieben Spielen nicht gewonnen hat, nagt am Selbstbewusstsein der Mannschaft. Als das geringere Problem sieht Bösl den Kräfteverschleiß. "Mit jedem Spiel, das man nicht gewinnt, leidet das Selbstvertrauen. Das ist normal. Davor ist keiner gefeit", so der Trainer.

Nach der ernüchternden 1:3-Niederlage gegen den VfL Frohnlach, kommt es am Sonntag (14 Uhr im Naabtalpark) in der Bayernliga Nord wieder zum Duell gegen den Tabellenletzten. Der heißt diesmal Würzburger FV und wird für die Burglengenfelder kein leichterer Gegner. Im Sommer musste Trainer Christian Graf den Verein verlassen, nachdem die Unterfranken bei einem katastrophalen Saisonstart von Niederlage zu Niederlage gestolpert waren. Einige Ergebnisse nach dem Trainerwechsel lassen aufhorchen: Siege gegen den TSV Aubstadt und die FCE Bamberg und Unentschieden gegen die SpVgg Weiden sowie am vergangenen Spieltag eine unglückliche 1:2-Niederlage gegen den SV Seligenporten, bei der der FV die Führung erst in den letzten zehn Minuten aus der Hand gab - all das sollte Warnung genug sein für die Bösl-Elf. "Würzburg hat einen Trainerwechsel vollzogen und zuletzt durch die Bank gute Ergebnisse erzielt. Auch das wird kein Spaziergang. Würzburg ist keine schlechtere Mannschaft als wir", sagt Bösl.

Keine schlechte Stimmung

Der FV hält mit 14 Punkten und 18:37 Toren die "Rote Laterne". "Wenn man nur die Tabellensituation in Betracht zieht, sieht das nach Abstiegs-Fight aus", sagt Bösl. "Aber bei uns herrscht weder Panik noch schlechte Stimmung. Es liegt daran, dass die Tabellensituation nicht gänzlich unerwartet für uns kommt. Wir haben ja gewusst, was da auf uns zukommt."

Der Kader der Burglengenfelder erfährt im Vergleich zur vergangenen Woche keine Veränderung. Es fehlen weiterhin Patrick Schleicher und Rudolf Pfaffenroth. Kleine Fragezeichen stehen aufgrund kleiner Blessuren noch hinter den Einsätzen von John Schihada und Alexander Fuchs. Man ist aber optimistisch, dass sie auflaufen können.
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