Angeschlagene Tegernheimer beim SV Etzenricht - Peter-Brüder beim Gegner gelandet
Warnung vor dem Schlusslicht

Etzenricht. (war) Nach zwei Verlegungen auf Wochenspieltage, die Trainer Michael Rösch den Rücken für seine Hochzeit freihielten, greift der SV Etzenricht wieder in den normalen Rhythmus der Landesliga Mitte ein. Der 10. Spieltag geht auf eigener Anlage am Samstag (16 Uhr) über die Bühne.

Gast ist der FC Tegernheim, der völlig unerwartet das Tabellenende ziert. "Der FC wurde von den Fachkreisen vor der Saison ganz oben erwartet, verfügt über enormes Potenzial", ist sich SVE-Abteilungsleiter Manfred Herrmann sicher und geht von einer "sehr heiklen Aufgabe, die unserem Team alles abfordert" aus. "Oben mitspielen", hatte sich das FC-Management als eigenes Ziel vorgegeben. Der späte und so nicht angedachte Abgang von Spielertrainer Florian Schrepel hat offenbar die Balance ins Wanken gebracht. Ein Auswärtssieg bei Aufsteiger ATSV Kelheim, daheim zuletzt ein 1:1 gegen den SC Ettmannsdorf und sieben Niederlagen sind netto die unerwartet magere Ausbeute des hoch gehandelten Clubs von der Donau.

Das soll sich ändern und mit dem Engagement von Coach Jürgen Press (49), er trainierte schon Wacker Burghausen oder den FC Ingolstadt, wurde der Umbruch mit einem Namen unterlegt. Weiterer Schritt war die vor kurzem nachgelegte Verpflichtung von Philipp und Felix Peter, die auf einer ihrer Spielerstationen auch kurze Zeit das SVE-Trikot trugen.

Trotz Passivität am zurückliegenden Wochenende behielt der SV Etzenricht den ersten Platz. Auch weil Nachbarrivale DJK Ammerthal bei Fortuna Regensburg unterlag, denn bei einem "Dreier" hätten die Ammerthaler auf 20 Punkte gleichziehen können. "Wir denken von Termin zu Termin, mit den beiden zuletzt erzielten Unentschieden können wir gut leben", sagte Trainer Rösch nach intensiv geführten Partien beim TV Schierling und auf eigenem Platz gegen die DJK Ammerthal.

Gegenüber dem Mittwochsgastspiel beim TV zählt der kaum zu ersetzende Offensivmann Martin Pasieka wieder zum Aufgebot. Auch Tobias Scharl steht als echte Alternative wieder zur Disposition, Klaus Herrmann war nach kurzer Pause am Mittwoch wieder voll im Einsatz. Bei der Besetzung der Startelf will sich Rösch nach dem Abschlusstraining festlegen.
Weitere Beiträge zu den Themen: September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.