Anna und Alois Hönig sind seit 50 Jahren ein Ehepaar - Beschwerlicher Weg nach Hammerberg war ...
Auf einer Zugfahrt hat's einst gefunkt

Dem Jubelpaar Aloisius und Anna Hönig gratulierte auch Bürgermeister Erwin Geitner (von links). Bild: sam
Goldene Hochzeit haben Anna und Aloisius Hönig gefeiert. Groß war die Zahl der Gratulanten, schließlich sind die Jubilare aus der Blumenthalstraße zwei alteingesessene Riedener. Bürgermeister Erwin Geitner und Geschäftsleiterin Sabine Müller überbrachten die Glückwünsche der Gemeinde.

Anna Hönig ist eine geborene Wiesner und im Dezember 1943 im Ortsteil Hammerberg bei Vilshofen geboren. Aloisius Hönig, den man als Alois kennt, kam im Januar 1942 in Rieden zur Welt. Nach ihrer Schulzeit in Vilshofen und Rieden arbeitete Anna in der Landwirtschaft in Hammerberg. Alois Hönig war Nebenerwerbslandwirt und Kraftfahrer bei den Firmen Plank (Amberg) und Häberlein (Rieden) beschäftigt. Ersten Blickkontakt hatten die beiden damals auf einer Zugfahrt von Amberg aus, wo Alois Hönig beschäftigt war und die Jubilarin die "Winterschule" besuchte. Der beschwerliche Weg nach Hammerberg sorgte dafür, dass das weitere Kennenlernen von manchem Abenteuer begleitet wurde. Um Anna zu besuchen, erstand Alois dann schließlich erst eine Zündapp und dann einen VW Käfer, erzählte der Jubilar schmunzelnd.

Die beiden heirateten am 14. November 1964 vor dem Standesamt in Rieden und tags darauf in der katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt am Marktplatz vor Pfarrer Gaschler. Inzwischen gehören zur Familie neben einer Tochter und vier Söhnen auch 13 Enkel.

Alois Hönigs Hobby war stets die Musik (Zither, Trompete), Anna Hönig ist für ihre Leidenschaft zum Radfahren bekannt. Aber auch mit der Politik ist Alois Hönig verbunden. So war er von 1981 bis 1996 im Gemeinderat und von 1984 bis 1990 auch 3. Bürgermeister in Rieden. Zwischenzeitlich hat er seine 50-jährige Mitgliedschaft im CSU-Ortsverband gefeiert.
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