Anreiz zum Häuslebauen

Die Nordumgehung war das erste Thema am CSU-Bürgerstammtisch, über das Gemeindeoberhaupt Hans Koch informierte. Diese befände sich bereits in der Vorplanung, erklärte das Gemeindeoberhaupt.

Haushaltsmittel des Kreises wurden bereits eingestellt sowie erste Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt. Er gab jedoch zu bedenken, dass dies nicht alleine eine Kreisangelegenheit sei.

Einige kommunale Straßen und Wege müssten neu eingebunden und angeschlossen werden, was auf Kosten der Marktgemeinde gehe. Mit der geplanten Nordumgehung gehe auch die Planung des so oft zitierten Geh- und Radweges zum TSV Königstein einher.

Prüfung der Dichtheit

Zum Thema der Dichtheitsprüfung von privaten Grundstücksentwässerungsleitungen (EWS) teilte 2. Bürgermeister Klaus Hafner mit, dass die CSU-Fraktion einen Antrag gestellt habe, um für die Bürger mehr zeitlichen Spielraum zu erreichen. Bislang hätten die Dichtheitsnachweise bis Ende 2018 erbracht werden müssen.

Da aber in der DIN 1986 diese starre Frist gestrichen worden ist und in den Aufgabenbereich der Satzungsgestaltung von Kommunen übergegangen ist, habe die CSU-Fraktion den maximalen zulässigen Spielraum beantragt. Dieser ende jedoch am 31. Dezember 2025.

"Die Wiederholung des Dichtheitsnachweises konnte man auf 30 Jahre erhöhen, dies ist eine deutliche Erleichterung für unsere Bürger", meinte Hafner. Er gab jedoch auch zu bedenken, dass diese Frist irgendwann ablaufe. Schon frühzeitig müsse man sich um dieses Anliegen kümmern. Deswegen werde es im Herbst 2016 eine umfassende und informative Bürgerversammlung zu diesem Thema geben.

Bürgermeister Koch teilte mit, dass sich der Marktrat für die Anschaffung eines neuen Kommunaltraktors entschieden habe, der in drei bis vier Monaten ausgeliefert werde. Sollte der bestehende Traktor Probleme bereiten, könne auf einen Ersatz des Lieferanten bis zur Auslieferung des neuen Traktors zurückgegriffen werden. Zwei freie Plätze gibt es noch im Königsteiner Neubaugebiet, die jedoch bereits vorgemerkt sind. Deshalb fand er den Antrag der CSU nötig, sich für die Vorgespräche mit Planungsbüros für ein weiteres kleines Areal mit zehn bis 20 Parzellen zu kümmern. "Wir brauchen diese Entwicklungsmöglichkeit für Königstein", so das Gemeindeoberhaupt.

20 Prozent Nachlass

Im Baugebiet Kürmreuth habe die Gemeinde derzeit noch fünf Parzellen, die mit einem Nachlass von 20 Prozent für ein halbes Jahr angeboten werden. Der Preis betrage laut Koch nun 32 Euro pro Quadratmeter, voll erschlossen.

In Kürmreuth sei seit mehr als 15 Jahren kein Wohnhaus mehr gebaut worden, erklärte Koch. Er hoffte, dass dieses befristete und einmalige Angebot Anklang finden werde.
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