Anschaffung von E-Bikes/Pedelecs
___ Aus dem Stadtrat ___

Staudenmischungen haben sich wie hier beim Feuerwehrhaus als Begleitstreifen bewährt. Bild: Royer
Ein Antrag von SPD-Fraktionssprecher Achim Bender zielte auf die Verbesserung der E-Mobilität in der Stadt ab. Eine Anschaffung von E-Bikes oder Pedelecs ist nach Informationen der Verwaltung schon angedacht. Nach Rücksprache mit Bürgermeister Michael Göth soll der Mittelbedarf im Haushalt 2015 angemeldet werden.

Die Lademöglichkeiten für Elektrofahrräder beschränken sich auf typische Schuko-Steckdosen, wie sie in jedem Haushalt zu finden seien. Die Schnelllademöglichkeit mit dem genormten Stecker besteht nur bei Elektroautos. Bislang ist es deshalb notwendig, ein eigenes Heimladegerät mitzunehmen, um sich mit E-Tankstellen zu verbinden. Diese Heimladegeräte sind schwer, sperrig und dürfen eigentlich nicht im Freien verwendet werden, berichtete die Verwaltung.

Folgende Probleme stellen sich nach Angaben der Verwaltung für Ladestationen von Elektrofahrrädern: 1. Elektrotankstellen werden hauptsächlich von Touristen verwendet, die in der Stadt halt machen und eine Möglichkeit zum einfachen Laden finden, um ihre Reichweite wieder etwas zu erhöhen.

2. Die Ladung wird bisher nur durch das eigene Indoor-Ladegerät ermöglicht, welches nicht für den Außenbereich zugelassen ist.

3. Die Batterie ist zwar durch ein Schloss fest mit dem Fahrrad verbunden, das Ladekabel kann aber jederzeit entfernt und das Ladegerät damit entwendet werden.

Somit könne zwar ein Elektrant in der Stadt theoretisch für die Lademöglichkeit zugänglich gemacht werden, aber die vorgenannten Punkte würden die Nutzung dafür gering halten. Eine Ladestation für Elektrofahrräder sei am Luitpoldplatz explizit ausgeschildert. Eine mögliche Ladestation für Elektrofahrräder wären Ladeschränke mit mehreren Schließfächern. Dort könnten die abgenommenen Batteriespeicher eingelagert, die Ladegeräte wettergeschützt angeschlossen und das Fach diebstahlsicher verriegelt werden.

Um eine geeignete Lade-Infrastruktur für Elektrofahrräder anzubieten, ist nach Auffassung von Klimaschutzmanager Vincent Clarke eine "durchdachte Lösung aus den vorhandenen Möglichkeiten" zu erarbeiten. Dazu zähle auch, dass die Gastwirte bei einer geeigneten Lösung mitwirkten. Ein Konzept wird in einer der nächsten Sitzungen der Klimaschutzrunde besprochen.

Bepflanzung von Verkehrsinseln

Dr. Armin Rüger bat um Informationen zur Pflege der Straßenbegleitstreifen: Für heuer war ursprünglich geplant, unter anderem die Verkehrsinseln bei der Einmündung Richard-Strauß-Straße und an der Staatsstraße 2040 gegenüber der Rosenberger Feuerwehr mit bewährten Staudenmischungen zu bepflanzen. Da die Stadtgärtnerei mit der Pflege der bereits vorhandenen Staudenflächen personell bereits überlastet ist, wurde dies zunächst zurückgestellt. Gerade beim Mittelstreifen in der Rosenberger Straße sei der Pflegerückstand offensichtlich.

Stattdessen ist die Stadtgärtnerei bemüht, solche Grünstreifen umzugestalten, wo sich private Anlieger zur Pflege bereiterklären. Aus Sicherheitsgründen können dies aber nur Areale neben Verkehrsflächen sein.

Konkret wurde ein städtischer Grünstreifen an der Lohestraße (gegenüber Einmündung Europastraße) neu bepflanzt worden, da sich ein Anwohner für die Pflege bereit erklärte. "Grundsätzlich unterstützt die Stadt die Umgestaltung von Flächen und realisiert sie auch, wenn es die Personalkapazitäten zulassen", sagte Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn. (oy)
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.