Anschluss an Himmelsweiher

In rekordverdächtigen 30 Minuten war die Gemeinderatssitzung, kaum hatte sie begonnen, schon wieder vorüber. Interessant für die Bürger: In der 36. und 37. Kalenderwoche sollen die Bankette an den Gemeindestraßen Aschach-Lintach und Unterpennading-Etsdorf abgefräst werden.

(sche) Bürgermeister Alwin Märkl bedankte beim Gemeinderatsmitglied und Jugendbeauftragten Christian Drexler (CSU) für die Ausarbeitung des Ferienprogramms. Es umfasst dank tatkräftiger Unterstützung der Vereine und Organisationen eine Vielzahl von Veranstaltungen.

Das Gremium stimmte der vorgelegten Bauleitplanung "An den Himmelsweihern" im Stadtteil Raigering mit gleichzeitiger Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplan der Stadt Amberg im Grundsatz zu. Die Einbeziehung einzelner Grundstücke der Gemarkung Aschach ist möglich, zur diesbezüglichen Änderungen der Gemeindegrenzen wäre man bereit. Die Eigentümer der betroffenen Areale erwarten ein Entgegenkommen der beiden Kommunen zum Lückenschluss des bereits vorhandenen Geh- und Radweges zwischen Raigering und Aschach.

Kostenanteil übernommen

Für das geplante Bauvorhaben zur Rückhaltung von Niederschlagswasser beschlossen die Ratsmitglieder im Zuge der Dorferneuerung Greßmühle, den gemeindlichen Kostenanteil in Höhe von 6400 Euro zu übernehmen.

Genehmigt wurde eine Vereinbarung, sich mit der Teilnehmergemeinschaft Lintach an den Kosten für die Entwurfsplanung zum Hochwasserschutz zu beteiligen. Es geht um voraussichtlich insgesamt 14 854 Euro, von denen die Gemeinde 4869 zu erbringen hat.

Der Gemeinderat behandelte in Ermangelung einer Bauausschusssitzung zwei Bauanträge. Zustimmung fanden die Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans Wutschdorf-Hüttenleite bei der Errichtung eines Wohnhauses mit Doppelgarage sowie vom Bebauungsplan Paulsdorf Am Kirchberg beim Neubau eines Einfamilien-Wohnhauses mit Doppelgarage.

Bürgermeister Alwin Märkl informierte, dass der 27 Jahre alte Unimog aufgrund hoher anfallender Reparaturkosten unwirtschaftlich und das Fahrzeug außer Dienst gestellt worden sei. Für die notwendige Ersatzbeschaffung soll die Verwaltung vorab eine Marktanalyse einholen.

Der Gemeinde Freudenberg steht eine Förderung von 199 454 Euro in Aussicht, um die Wirtschaftlichkeitslücke bei der Breitbanderschließung zu schließen. Der Ausbau des ländlichen Kernwegenetzes erfolgt zusammen mit der Stadt Hirschau. Die Kosten belaufen sich auf rund 200 000 Euro, wovon das Amt für Ländliche Entwicklung 85 Prozent fördert.

Christbaum für Rom

Gemeinderat Josef Schäffer (CSU) wies darauf hin, dass in Aschach die unmittelbare Anliegerin einen Durchgangsweg mit einem Stacheldraht versperrt hat. 2. Bürgermeister Franz Weiß (CSU) erkundigte sich, ob anlässlich der Lieferung des Christbaumes bereits ein Termin für die Rom-Wallfahrt feststeht. Bürgermeister Märkl sicherte zu, darüber bei Bekanntwerden zeitnah zu informieren.
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