Anschlusskosten bleiben an Bauherren hängen

Jede Gemeinde freut sich, wenn Wohnungen gebaut werden. Oft sind es Plätze, die im Bebauungsplan nicht als solche ausgewiesen sind. Zwei dieser Parzellen beschäftigten am Mittwoch den Gemeinderat. Die eine liegt im Baugebiet "Am Erlenbach" und ist als Grünfläche ausgewiesen, die andere grenzt unmittelbar an dieses Baugebiet.

Der rechtskräftige Bebauungsplan muss deshalb geändert werden. Beim Landratsamt sei dies allerdings auf wenig Gegenliebe gestoßen, berichtete der zuständige Sachbearbeiter für das Bauwesen, Arnold Koch. Ungeachtet dessen bemühe sich die Kommune, das Bauen dort zu ermöglichen.

Für beide Parzellen wurden keine Erschließungsbeiträge gezahlt. Daher müssten die Bauwerber alle Erschließungskosten selbst tragen, erläuterte Koch. Sollte für die als Grünfläche ausgewiesene Parzelle eine Ausgleichsfläche gefordert werden, würde diese der Bauherr zur Verfügung stellen.

Die Gemeinderäte stimmten dem vorgeschlagenen Beschluss für eine Änderung des Bebauungsplans zu. Er beinhaltet auch, dass die Bauwerber die Kosten für den Wasseranschluss und für die Entwässerung auch für den Bereich der öffentlichen Straßenflächen zu übernehmen haben.

Die Junge Union und der CSU-Ortsverband sollen wieder den Vereinskalender 2016 erstellen. Die Verteilung übernimmt die Gemeinde mit der Zustellung des Heimatboten. Ein Überschuss aus den Werbeanzeigen fließt gemeinnützigen Zwecken zu. Für die Gestaltung des Kalenders seien Bilder aus dem Gemeindeleben vergangener Zeiten willkommen, ließ Bürgermeister Günter Kopp wissen. (bkr)
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