Anstieg "Kühtränkberg"

Mit seinen sieben kleinen Inseln, denen er seinen Namen verdankt, gehört dieser Weiher nordwestlich von Galsterlohe und Unterrehberg zu den romantischsten und schönsten Punkten auf der Panorama-Wanderung (Nr. 4) bei Georgenberg. Bilder: pi (3)

Das Waldland an der Grenze hat nichts von seiner Ursprünglichkeit verloren. Da und dort hat sich eine aufregende Geschichte, die die Oberpfalz zum Industriegebiet gemacht hat, in die Landschaft eingegraben. Manche Ortsnamen sind bis heute erhalten und deuten Geheimnisse an.

Der Oberpfälzer Waldverein hat die schöne Landschaft mit ihren Sehenswürdigkeiten den Besuchern, den Urlaubern, den Bewohnern selbst durch ein gut strukturiertes Wegenetz in den ausgedehnten Wäldern geöffnet. Ein besonderes Beispiel dafür ist der Zweigverein in Georgenberg, der damit einen besonderen Beitrag für den Tourismus in der Region leistet.

Mit einem einzigartigen Wanderbuch, das auf Initiative des OWV-Vorsitzenden Manfred Janker herausgekommen ist, will der Waldverein die Besucher sicher durch die Natur führen und auf besondere Schönheiten hinweisen.

Einer der interessantesten Vorschläge in diesem Bändchen, zu dem auch eine detaillierte Gebietswanderkarte gehört, ist der Rundwanderweg Nr. 4, der auch das Prädikat eines "Panoramaweges" hat.

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Vom Georgenberger Rathaus kommend geht es zur Einmündung in die Staatsstraße nach Waidhaus, und nach 100 Metern nach rechts in Richtung Faislbach. Der Weg biegt nach 500 Metern nach rechts ab in den Wald und erreicht den ersten Aussichtspunkt mit Blick nach Georgenberg und Neukirchen zu St. Christoph. Nach 400 Metern folgt der Anstieg ostwärts am "Kühtränkberg" vorbei über den alten Kirchsteig. Von einem Wandertafel-Ständer 30 Meter nach dem Waldausgang führen Anbindungen an den Rundwanderweg Nr. 5 nach Hinterbrünst (gelbes Andreaskreuz) und an den Wallfahrerweg von Georgenberg nach Pleystein (weiß/grün/weiß).

Nach 100 Meter gibt ein weiterer Ständer neue Hinweise. Dieser Aussichtspunkt öffnet den Blick auf den tschechischen Pfraumberg, den Schneeberg und im Süden auf den Frauenstein bei Gaisthal. Entlang des Rehberges führt der Weg zu einer Ruhebank, von der aus man nach Pleystein, ins Zottbachtal, zum Pfifferlingstiel und zum Fahrenberg schauen kann. Nach 200 Meter steilerem Anstieg kommt der Wanderer am Waldrand entlang nach etwa 1,5 Kilometern zum Höhenweg auf den Rehberg. Hier biegt man links ab und nach 100 Metern wieder halbrechts. Nach weiteren 150 Metern erreicht man die Forststraße, überquert diese und folgt einem Waldweg, der nach 200 Metern auf einer Wiese endet. Von hier aus genießt man einen schönen Blick auf Oberrehberg, den Schellenberg, den Rabenberg, Georgenberg und Neukirchen zu St. Christoph. Der Weg biegt nach 100 Metern nach links ab.

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Im Gänsemarsch

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Nach 200 Metern endet der Wald und der Weg bringt uns am Waldrand entlang zur Verbindungsstraße Oberrehberg-Dimpfl. Ein Aussichtspunkt mit Ruhebank findet sich nach 100 Metern bei einem weiteren Hinweisständer. Man kann ins Zottbachtal sehen, nach Flossenbürg, den Pfifferlingsstiel und den Fahrenberg. Der Wanderweg führt über die Teerstraße 200 Meter nach Norden und biegt nach links ab über einen Wiesenrain zum Wald. Ein Hinweisschild mit Gänsen macht den Wanderer darauf aufmerksam, hier im Gänsemarsch zu gehen um dieses Privatgelände zu schonen. Über die Wiese, den Wald und einen Feldrain erreicht man nach 100 Metern ein Hinweisschild, das auf zwei Kirchen in Pleystein verweist.

Danach geht es wieder nach rechts in den Wald hinein. Man erreicht einen Hochwald und schlägt über einen Fuhrweg, der überquert wird, nach einem Abbiegen nach links die Richtung zur Hammermühle ein und erreicht schließlich, nach links abbiegend, die Kreisstraße Pleystein-Neuenhammer, die zur Staatsstraße nach Georgenberg führt. Nach 100 Metern überquert der Wanderweg - vorbei am Gemeinschaftshaus - den Zottbach auf dem sogenannten "Papiermühlsteg".

Der Forststraße, die man nun erreicht, folgt man nach rechts und kommt nach 1,5 Kilometern auf die Verbindungsstraße Danzermühle-Waldkirch. Wir wenden uns nach links und nach 150 Metern nach rechts und kommen nach 300 Metern zum "Siebeninselweiher", einem einzigartigen Naturphänomen. Geschützte Pflanzen gibt es hier und viele Wasservögel. Am Weiher entlang führt der Weg über eine Furt zum Sandweg und an einer Kreuzung geradeaus weiter Richtung Georgenberg. Wir biegen nach 200 Metern rechts ab und kommen nach 200 Metern an die Straße Neuenhammer-Georgenberg, die wir in Richtung Unterrehberg überqueren. Nach der Zottbachbrücke in der Kurve biegt der Weg rechts ab bis zu einer Einmündung. Wir folgen dem Weg entlang dem Zottbach zur Staatsstraße, überqueren diese und kommen zurück zum Ausgangspunkt am Georgenberger Rathaus. Wir haben einen klassischen Rundwanderweg genießen können, der viele Abwechslungen bietet und zahlreiche Überraschungen bereit hält.
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