"Antennen ausfahren - helfen"

Das Internet und die sozialen Netzwerke gut und unbeschadet zu nutzen, ist dem Gymnasium eine Herzensangelegenheit. Mit Hauptkommissarin Stefanie Carrera (Bild) fand Unterstufenbetreuerin Susanne Vonhoff eine erfahrene Polizeibeamtin, die Hinweise zum Netzdurchblick gab. Bild: do

Viren, Würmer, Abo-Fallen, gewalttätige Bilder, Werbetricks oder Mobbing. Das Internet hat seine Schattenseiten. Kinder und Jugendliche brauchen Schutz und Information. Mit den Schülern der 6. Klassen des Gymnasiums untersuchte Polizeihauptkommissarin Stefanie Carrera die Gefahren der Cyber-Kriminalität.

Auf Einladung von Unterstufenbetreuerin Susanne Vonhoff spannte die Mitarbeiterin der Kriminalpolizei-Inspektion Weiden vor den Schülerinnen und Schülern einen breiten Bogen über das ABC des Internets, über verdächtige Seiten, dunkle Ecken, böse Sprüche und fiese Menschen und die Möglichkeiten, diesem Tun zu begegnen.

Die Referentin appellierte an die Heranwachsenden, sich selbstbewusst ein Stück weit selber um die Tücken und Fallstricke bei ihrer Reise durchs Netz zu kümmern. Im Internet gebe es keine Wahrheitskontrolle, bemerkte Stefanie Carrera. "Jeder kann schreiben, was er will, Wahrheit und Lüge liegen manchmal eng beieinander".

"Antennen ausfahren - vermeiden - verhindern - helfen" lautete deshalb die Empfehlung der Expertin. "Man muss wie im Straßenverkehr die Regeln kennen". In der kurzweiligen und temperamentvollen Präsentation warnte sie vor allem vor Seiten mit gefährlichen Inhalten und unerlaubten Seiten. "Nicht alles, was im Internet funktioniert, ist im Leben erlaubt".

"Abzocke rollt durchs Netz"

Auf das besondere Interesse der Schülerinnen und Schüler stießen die Hinweise zum Herunterladen von Musiktiteln und das "Filme gucken". Rasch könne man dabei mit Urheberrechten in Konflikt kommen. Eine fiese Abzocke rollt durchs Netz, warnte Carrera vor Betreibern mit schillernden Firmensitzen rund um den Globus.

"Netzdurchblick" nannte die Polizei-Referentin die weiteren Informationen über das sichere Surfen im Internet, das Aufklären über die Gefahrenpotentiale und das Vermeiden von "Viren" und "Trojanern" in den PC-Programmen. "Erst denken - dann klicken" empfahl sie den jungen Leuten. Die Botschaft endete mit dem dringenden Appell, bei Verdachtsmomenten bei Eltern, Freunden Lehrern oder anderen Vertrauenspersonen Hilfe zu suchen. Als weitere Hilfestellung empfahl Stefanie Carrera die Informationen im Internet-Abc unter www.internet-abc.de Der Präsentation folgte eine lebendige Diskussion.
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