Anton Kraus feiert seinen 90. Geburtstag - viel erlebt und immer noch gesellig
Mit dem Bauboom in die Rußweiherstadt

Die Gratulanten Erwin Dromann, Wolfgang Busch Schwester Resi, Tochter Christa und Manfred Dörner (von links) feiern mit dem rüstigen Anton Kraus (Dritter von links) seinen 90. Geburtstag. Bild: rn
Auch im hohen Alter rüstig und ein geselliger Plauderer. So erlebten die Gratulanten Anton Kraus an seinem 90. Geburtstag. Zu ihnen zählten neben Bürgermeister Peter Lehr und Pfarrer Thomas Jeschner die Vorsitzenden der Gesellschaft "Frohsinn" Erwin Dromann und Max Ott, der zweite Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Manfred Dörner, Sparkassendirektor Wolfgang Busch, Tochter Christa, drei Enkelkinder und Schwester Resi aus München.

Geboren wurde der Jubilar am 16. November 1925 als erstes Kind der Eheleute Peter und Therese Kraus in Schmidmühlen. Mit vier Schwestern und drei Brüdern verbrachte er seine Kindheit, bis er mit 17 Jahren zum Reichsarbeitsdienst nach Frauenau im Bayerischen Wald einberufen wurde. Bereits nach vier Monaten kam der Wechsel zu den Panzerjägern in Straubing. Der Einsatz an der Ostfront ließ nicht lange auf sich warten. Zum Kriegsende geriet er in Bad Aibling in amerikanische Gefangenschaft. Nach der Entlassung begann Anton Kraus in seiner Heimatstadt eine Ausbildung zum Mauerer. Dies war auch die Zeit, in der er Margarete Gradl kennen lernte. Hochzeit feierte das junge Paar 1952 in Eschenbach. Ihre Wohnung bezogen sie zunächst in Schmidmühlen, später in Burglengenfeld. Der einsetzende Bauboom in Eschenbach lockte 1958 zum Umzug in die Rußweiherstadt.

1961 begann der Handwerker mit dem Bau eines Einfamilienhauses, das er bis auf Installations- und Dachdeckerarbeiten in Eigenleistung erstellte. Einen Arbeitsplatz in der Heimat der Frau fand er bei den Baufirmen Bayer und Dunzer und dann als Betriebsmaurer bei der Firma Gossen. Als begeisterter Kegler war er viele Jahre erfolgreich in die Mannschaft der Sportkegler eingebunden.

Kraus wurde von zwei Schicksalsschlägen getroffen: vom frühen Tod des Sohnes und vom Ableben der Ehefrau. Sie war 2006 von einem mehrjährigen schweren Leiden erlöst worden. Der Jubilar hatte sie vier Jahre lang gepflegt.
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