Antworten für 140 Soldaten

(nt/az) Was ist zu tun, wenn zivile Organisationen die Hilfe der Bundeswehr benötigen? Rund 140 Soldaten der Bezirks- und Kreisverbindungskommandos in der Oberpfalz und Niederbayern bekamen Antworten auf diese Frage bei einer Jahrestagung in Rieden (Kreis Amberg-Sulzbach). Der Kommandeur des Regionalstabes TA Ost in Bogen, Oberst Franz Reimer, und sein Stellvertreter, Oberstleutnant Hans May, sorgten für diese Antworten: Die Soldaten erwartete ein umfangreiches Informationsprogramm in den Räumen der Ostbayernhalle. Im Vordergrund standen Informationen aus den verschiedenen Truppengattungen, die bei zivil-militärischer Zusammenarbeit, etwa bei einer Hilfe im Katastrophenfall, vorrangig zum Einsatz kommen würden. So ging es unter anderem um sanitätsdienstliche Hilfe und eine Einschätzung, wie schnell Personal und Material im Notfall verfügbar wären.

Ein weiteres drängendes Thema: "Nachwuchsgewinnung für die Reserve". Der Altersdurchschnitt in den Kreisverbindungskommandos beider Regierungsbezirke liege aktuell bei mehr als 50 Jahren, hieß es. Jeder einzelne Reservist wurde deshalb aufgefordert, in seinem persönlichen Umfeld nach "geeigneten Kameraden und Kameradinnen" Ausschau zu halten. Die Präsentation der Bundeswehr bei Messen oder Ausstellungen reiche offensichtlich nicht aus.
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