AOVE-Veranstaltung zum Thema Wasser- und Erdstrahlen
Ruten schlagen aus

Weder magische Kräfte, noch elektrische Einflüsse sind's, die die Rute bewegen, sondern allein der Mensch mit seinen Fähigkeiten. Bei einer AOVE-Veranstaltung trafen sich mehr als 50 Interessenten zum Thema "Wünschelruten". "Es ist eine schöpferische Tätigkeit mit Menschengeist", meinte Hans-Erdreich Kiecker mit seiner Frau Hannelore bei der Begrüßung.

Als geprüfte Rutenlehrer mit Erfahrung wies er die Gäste in die Grundlage ein. Die Wünschelrute ist ein zumeist y-förmig gegabeltes, aus einem Ast oder als Winkelrute gefertigtes Instrument, das in der Hand auf Anziehungskräfte oder Ausstrahlungen von Wasseradern, Erdstrahlen oder auch geologischen Verwerfungen im Erdreich reagieren soll. Auch heute noch gilt die Wünschelrute einigen Menschen als geeignetes Mittel, um angeblich existierende Wasseradern aufzuspüren. Kiecker: "Wasseradern gehören zu unserem natürlichen Umfeld. Die Abstrahlung, die durch eine solche Wasserader entsteht, ist im Übermaß schädlich für unser Wohlbefinden."

Nach Aufteilung in zwei Gruppen ging es los. Margarete Jäkel stellte für die Begehung das Gelände des Goglhofs zur Verfügung. Auf der Wiese vor dem Anwesen wurden die Wünschelrutenerkenntnisse vertieft und markiert. In einem bestimmten Tempo schritten die Teilnehmer das Areal ab und wurden fündig. Danach ging es in das Gebäude. Selbst die Pflastersteine vor dem Goglhof zeigten offenbar Wünschelrutenreaktionen durch Erdstrahlen. "Auch Steine können strahlen", meinte Kiecker.
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