Apfelsaft zum Rotvieh-Burger

Allerhand zu kaufen gab es beim Kirchweihmarkt im Freilandmuseum. Auch Pflanzen waren im Sortiment. Bilder: miw (2)

Rotvieh-Burger aus Tännesberg, Apfelsaft aus Neusath oder Alkoholisches wie "Muschariada Spräza" - schon allein kulinarisch hatte der Kirchweihmarkt im Oberpfälzer Freilandmuseum einiges zu bieten.

Nabburg-Neusath. (miw) Golden glitzernde Bio-Seifen, selbst gestrickte Socken und Mützen, Lebkuchenglocken, Strohkörbe und Maispüppchen lockten die Besucher an die Stände. Daneben konnte man sich im Armbrustschießen versuchen.

Neben dem schmackhaften Burger gab es auch interessante Infos zum LBV-Rotviehprojekt: Mit finanzieller Unterstützung des Bayerischen Naturschutzfonds hat der Landesbund für Vogelschutz ein in Bayern einmaliges Naturschutzprojekt gestartet. Der Einsatz der vom Aussterben bedrohten Rinder hilft ökologisch wertvolle Wiesenflächen zu erhalten.

Sorten bestimmen

Überraschend spannend war die Obstsortenbestimmung beim Eingangsgebäude, wo das Kreisgartenamt Schwandorf über Streuobstwiesen und den Obstanbau im Hausgarten informierte. Wer Äpfel mitgebracht hatte, konnte sie von Martin Schanderl und Michael Altmann bestimmen lassen. Begutachtet wurden dabei Farbe, Form, Geschmack und auch das Kerngehäuse der Früchte. In vielen Fällen war die Sorte schnell bestimmt, manchmal mussten aber auch die Experten erst überlegen und nachschlagen.

Mit Ingwer und Thymian

Im Hirtenhaus informierte Johanna Baumann über verschiedene Haltbarmachungs-Methoden, wie Einkochen und Dörren. Sie ließ die Besucher auch gerne probieren. Im Naabtaldorf duftete es, passend zum Wetter, nach Glühwein. Wer keinen heißen Apfelsaft mit Ingwer und Thymian mehr bekam, zog sich zum Aufwärmen in Stube und Stall des Schallerhofs zurück, wo der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Muschenried mit Kuchen und Schmalzgebäck für das leibliche Wohl und die vier ,Vom Dorf oi' für Musik sorgten.

Ein bisschen finster war es, viel Platz war auch nicht und getanzt werden musste vor der Tür - kurzum: Es war ziemlich gemütlich.
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