Appetit auf die Oberpfalz

Als Hubert Treml (mit Hut) mit seiner "Pawalaatschn" im ersten Teil des Konzert die Oberpfalz besang, lief so manchem Besucher das Wasser im Munde zusammen. Bild: hl

Einen besonderen Leckerbissen für die Kirwa in Waldeck bekamen die Besucher serviert: Hubert Treml gastierte mit seiner "Pawalaatschn" in den Hollerhöfen. Dafür scheuten einige der Besucher auch eine längere Anfahrt nicht.

Waldeck. (hl) In der Scheune gab es keine freien Plätze mehr. Die Gäste waren unter anderem aus Weiden und Neustadt/WN gekommen. Nach der Begrüßung durch Elisabeth Zintl tischte Hubert Treml mit seiner Band echte oberpfälzische Kost für das Gehör auf. Er freute sich, nach dem imposanten Glockenguss im Sommer wieder in Waldeck sein zu dürfen. Den Zuhörern versprach er ein echtes musikalisches Kirwa-Menü. Und schon mit dem ersten Stück "Nix und a Stickl Brout dazou" machte er und die Musiker die Ankündigung wahr. Dem ließen sie die "'selwagmachte Erdbeermamalaad", "Dotsch", "Knedl mit Schwammerlsoß'" und "Kirwakouchn" folgen. Die letztgenannte Köstlichkeit gehört einfach zur Kirchweih und wurde ebenso wie bayerische Brotzeiten angeboten.

Aber auch noch andere "Speisen" von der CD "Es gibt nix Bessers ...' hatten Hubert Treml sowie seine Mitstreiter Sebastian Wurzer, Sepp Zauner und Florian Peters im Programm. Damit machten sie dem Publikum Appetit auf weitere Klänge in der Oberpfälzer Mundart.

Im zweiten Teil brachten die Musiker weitere Stücke aus ihrem umfangreichen und vielseitigen Repertoire. Immer war daraus die Liebe zur und die Verehrung der Heimat und der Oberpfalz zu spüren. Natürlich durften dabei in Bezug auf die Region die von Treml extra für Waldeck und den Glockenschauguss komponierten Lieder nicht fehlen.

Es herrschte eine tolle Stimmung und so blieben auch die geforderten Zugaben nicht aus. So war das ein toller, etwas anderer Kirwa-Abend, der buchstäblich nach einer Fortsetzung ruft.
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