Arbeiten vor dem Winter - Staatsstraßenbau zur Silberhütte mit Vorgaben für die Wasserleitung
Dritter Bauabschnitt gehört den Baggern

Die Erdarbeiten für den dritten und letzten Teil des Ausbaus der Staatsstraße zwischen Flossenbürg und der Silberhütte laufen auf Hochtouren. Schlechtes Material abtragen, trockenes einbringen, das wird noch eine Weile dauern. Bild: nm
Flossenbürg. (nm) Die Bauarbeiten für den dritten und letzten Abschnitt der Staatsstraße 2154 zwischen Flossenbürg und der Silberhütte laufen auf Hochtouren. Wenige 100 Meter nach dem nördlichen Ortsausgang bieten sich auch für die Zuschauer, die sich fast täglich einfinden, außergewöhnliche Impressionen.

Rund 510 Meter sind zwischen den ersten beiden Abschnitten, die 2012 und 2013 für eine bessere Verkehrsverbindung von der Grenzgemeinde in Richtung Norden sorgen, noch offen. Eine breite, durch den Wald führende Schneise zeigt den künftigen Trassenverlauf. Die östlich davon verlaufende alte Fahrbahn mit ihren vielen und engen Kurven fällt künftig weg. Allerdings erst im Frühsommer 2015. Bis zum Wintereinbruch stehen heuer nur das Freimachen des Geländes und das Vorbereiten des Untergrundes an.

Mehr lässt sich aus zeitlichen und logistischen Gründen nicht umsetzen. Aber auch mit diesen zeitlichen Vorgaben des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach wird die Firma Rädlinger genug zu tun haben. Das vorhandene, nicht tragende Erdreich muss in weiten Bereichen tief ausgebaggert werden. Mit großen Steinen versetztes Auffüllmaterial soll der künftigen neuen Straße sicheren Halt geben. Einige Sorgen bereiten Bürgermeister Johann Kick und Wasserwart Manfred Fröhlich die Wasserleitung, die zumindest zum Teil auf der Baustrecke verläuft. Die 1901 verlegten Rohre weisen nach wie vor einen guten Zustand auf, werden aber durch eine neue Leitung neben der Straße ersetzt. Bis es so weit ist, darf nichts schief gehen. Flossenbürg ist auf die aus dem Bereich der Silberhütte kommende Quell-Zuleitung angewiesen.
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