Arbeitslast nimmt zu

Langjährige Mitglieder zeichnete der AWO-Ortsverband Steinmühle aus. Im Bild (von links) Ortsvorsitzender Max Zintl, Ehrenkreisvorsitzende Hannelore Bienlein-Holl, Margarete Gatter, Kreisvorsitzender Erich Köllner, Rena Deckert und Brigitte Schnecke. Bild: jr

Immer mehr Aufgaben kommen auf die Arbeiterwohlfahrt zu, was nicht leicht zu bewältigen sei. Darauf wies Kreisvorsitzender Erich Köllner jetzt in Steinmühle hin.

Besonders die Betreuung der Flüchtlinge nehme die Arbeiterwohlfahrt sehr in Anspruch, so Köllner bei der Jahresversammlung des Steinmühler Ortsverbandes im SV-Sportheim. 3. Bürgermeister Ernst Bayer würdigte das Engagement des Ortsverbandes, der sich in vielen Bereichen um die Menschen kümmere. Gerade die Arbeit mit den Flüchtlingen stellte Bayer als großen Verdienst der Arbeiterwohlfahrt heraus. Zuvor hatte Ortsvorsitzender Max Zintl an das Geschehen der vergangenen Monate erinnerte, darunter ein Faschingsnachmittag und die Frühjahrssammlung. Besucht worden seien zahlreiche Feste und Veranstaltungen in Pleußen und Steinmühle. Beeindruckt gewesen seien die Mitglieder vom Benefizkonzert des Kreisverbandes in Fuchsmühl.

Seit Jahrzehnten dabei

Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Seit 35 Jahren zählt Ludwig Schmid zur AWO, vor 30 Jahren kam Maria Weber zum Ortsverband. Seit 25 Jahren ist Margarete Gatter dabei, seit 10 Jahren Rena Deckert, Pia Mohr und Brigitte Schnecke. Vor 5 Jahren trat Gerlinde Quast bei.

Ehrenkreisvorsitzende Hannelore Bienlein-Holl dankte den Geehrten für ihre Treue zum Ortsverband. "Gerade unsere Jubilare stehen in enger Tradition zu den Aufgaben der Arbeiterwohlfahrt", sagte sie. Bienlein-Holl erinnerte daran, dass auch nach dem Zweiten Weltkrieg viele Flüchtlinge in der Region zu betreuen gewesen seien. Dies wiederhole sich nun auf einer anderen Ebene. Ausdrücklich warnte sie vor einem Wiederaufflackern des Nationalismus.

Max Zintl lud abschließend zu einer Tagesfahrt zur Bleilochtalsperre ein. Besucht wird der größte Stausee Deutschlands am Sonntag, 26. Juli. Die Kosten für Bus- und Schifffahrt werden etwa 29 Euro betragen. Anmeldungen nimmt Zintl unter Telefon 09633/4298 entgegen.
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