Arg geschwächter SV Poppenreuth erst in den letzten Minuten deutlich besiegt
Lange ausgeglichenes Spiel

Der Poppenreuther Torwart Tomas Martinec zeigte trotz der 0:4-Niederlage beim TSV Nürnberg-Buch eine gute Leistung. Bild: Gebert
Poppenreuth. (dö) Die dritte Auswärtsniederlage der noch jungen Saison kassierte Aufsteiger SV Poppenreuth mit dem 0:4 beim TSV Buch. Dabei spielten die Stiftländer für ihre Verhältnisse ordentlich mit und kassierten erst in den letzten Minuten noch drei Treffer. Bis dahin hielt der SVP die Begegnung einigermaßen offen. Diese Tatsache ist auf jeden Fall bemerkenswert, denn die Gäste konnten nur mit einem Rumpfteam antreten. Neben dem gesperrten Robin Hostalek fehlte vor allem der verletzte Lukas Komberec. Trainer Milan Kouloch verzichtete auf Wechsel, da er auf der Bank nur mehr Akteure der zweiten Mannschaft sitzen hatte.

Im ersten Abschnitt spielten die Poppenreuther zielstrebig mit und ließen die Gastgeber nicht entscheidend zum Zug kommen. Einen ersten Warnschuss des SV ließ Fabian Nickl los (4.), der aber ebenso entschärft werden konnte wie die Chance von David Sladecek (20.). Nach dieser Phase kam Buch besser in Fahrt und Fabio Tech scheiterte alleine vor Gästekeeper Martinec, auch der Nachschuss von Fleischmann brachte nichts ein. Aber der Gast ließ sich nicht lumpen und hatte bis zur Pause noch zwei Möglichkeiten. Zuerst traf Nickl das Leder nicht richtig und dann erlauerte Yazici einen Rückpass, spurtete dazwischen, doch der Torwart nahm ihm das Leder vom Fuß.

Der torlose Pausenstand veränderte sich kurz nach Wiederbeginn. Tech brachte zuerst das Kunststück fertig, das leere Tor nicht zu treffen. Als der selbe Spieler aber gefoult wurde, bedeutete der Elfmeter das 1:0. Es folgte ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Erst in den letzten Minuten brach das Unheil über den SV Poppenreuth herein. Einen Abspielfehler im Mittelfeld nutzte erneut Yannick Scholz zum vorentscheidenden 2:0.

Poppenreuth wirkte jetzt ein wenig geknickt und Schreiner nutzte einen weiteren Fehler zum 3:0. Nicht einmal der Ehrentreffer wollte dem SVP gelingen, denn Johannes Heidel schoss auch alleine vor dem leeren Tor drüber. Kurz vor Spielende verlor Veleman das Leder und Fabian Botzel traf zum zu deutlichen Endstand.
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