Aschach feiert "Ägidi-Kirwa" vom 29. bis 31. August - Musikprogramm kann sich sehen lassen
Traditionelles Oberpfälzer Kirwa-Flair

(sche) Aschach, der Gemeindeteil von Freudenberg, feiert vom 29. bis 31. August seine "Ägidi-Kirwa". Selbige geht zurück auf die Weihe der in den Jahren 1749 bis 1755 erbaute Kirche, welche dem Heiligen Ägidius geweiht ist. Emsiges Treiben herrscht seit einigen Tagen auf der Kirwawies'n am Ortsausgang von Aschach in Richtung Lintach. Der Katholische Burschenverein Aschach unter der Leitung seines Vorsitzenden Wolfgang Weigl ist bemüht, den zu erwarteten zahlreichen Gästen traditionelles Oberpfälzer Kirwa-Flair zu bieten. Dazu gehörte am Donnerstag auch bereits das Einholen des vom Altkirwaburschen Martin Scheffmann gespendeten und aus dem "Brüllschlag" stammenden Kirwabaumes. Man darf gespannt sein, welche Länge er diesmal haben wird. Nachdem der Baum durch handwerkliches Geschick einiger Alt-Kirwaburschen sowie durch die von den Kirwamoidlan gefertigten Kränze und Girlanden sein festliches Aussehen erhalten hat, wird er am Samstag ab 14 Uhr in die Senkrechte gebracht. Dabei erhoffen sich die jungen Burschen wieder tatkräftige Unterstützung von allen männlichen Dorfbewohnern. Den musikalischen Kirwa-Auftakt bestreitet dann ab 20 Uhr die Band "Sappralot".

Am Sonntagvormittag treffen sich die 26 Kirwapaare um 9.45 Uhr, um gemeinsam mit Pfarrer Eduard Kroher und der Gemeinde den Festgottesdienst in der St. Ägidiuskirche zu feiern. Der Höhepunkt der Kirwa wird dann später am Tag erreicht werden, wenn die Kirwaboum mit ihren Kirwamoidln ab 15 Uhr den Baum austanzen. Im Anschluss übernimmt ab 17 Uhr das Buchbergecho die musikalische Unterhaltung.

Sicherlich wird auch der Kirwabär am Kirwamontag wieder sein Unwesen in der Ortschaft treiben, bevor am Abend ab 20 Uhr der Endspurt der drei Kirwatage mit der Band "d'Quertreiber" eingeläutet wird. Im Laufe des Abends wird auch der Kirwabaum 2015 seinen neuen Besitzer finden.
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