Aschacher feiern am Wochenende ihre Ägidius-Kirwa
Eine zünftige Gaudi

(sche) Kirwagaudi mit allem, was dazugehört, erwartet die Besucher am kommenden Wochenende in Aschach. Der Katholische Burschenverein unter Leitung seines Vorsitzenden Wolfgang Weigl ist bemüht, seinen Gästen aus nah und fern traditionelles Oberpfälzer Brauchtum zu bieten.

Die Aschacher Ägidius-Kirwa war schon zu Zeiten der Altvorderen ein Anziehungspunkt. Nach mehreren Jahren der Abstinenz lebte sie 1973 erneut auf. Seit Tagen sind emsige Aktivitäten auf der Festwiese am Ortsausgang von Aschach in Richtung Lintach zu beobachten. Das Zelt ist bereits aufgestellt, dessen Einrichtung wird herangekarrt. Seit einigen Wochen üben die 26 Paare ihre Tänze ein, die Burschen erlernen ihre Schnadahüpfln.

Der Baum, den Altkirwabursch Martin Scheffmann gestiftet hat, wird morgen gefällt und zum Festplatz gebracht, wo ihn gegen 19 Uhr die Bevölkerung begutachten kann. Geschmückt wird er mit den von den Moilan gebundenen Kränzen und geflochtenen Girlanden, Schnitzkunst steuern einige Altkirwaburschen bei. Aufgestellt wird das Wahrzeichen der Kirwa am Samstag, 29. August, gegen 14 Uhr. Die Burschen hoffen dabei auf die tatkräftige Hilfe aller männlichen Dorfbewohner. Den musikalischen Festauftakt bestreitet am Samstagabend ab 20 Uhr die Band Sappralot.

Am Sonntag, 30. August, treffen sich die Paare um 9.45 Uhr in der Ägidiuskirche, um mit Pfarrer Eduard Kroher den Festgottesdienst zu feiern. Höhepunkt ist ab 15 Uhr das Baumaustanzen. Danach übernimmt ab 17 Uhr das Buchbergecho die musikalische Unterhaltung. Der Kirwabär treibt am Montag, 31. August, sein Unwesen in der Ortschaft. Ab 20 Uhr läuten die Quertreiber den Endspurt der Kirchweihtage ein. Im Laufe des Abends wird bei einer Verlosung der Baum einen neuen Besitzer finden.
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