ASV Cham als Kirchweihgegner

Die Partie SV Etzenricht gegen den ASV Cham stand Ende August 2014 zuletzt auf dem Spielplan und endete mit einem 2:0-Heimsieg. In dieser Szene klärt Torwart Michael Heisig. Ein ähnliches Resultat wäre bei der Kirchweih-Neuauflage natürlich ein Wunschergebnis. Bild: war

Kirchweihspiele sind etwas Besonderes. Nicht nur in den unteren Spielklassen, sondern auch in der Landesliga. Da trifft es sich gut, dass der SV Etzenricht bei dieser Gelegenheit einen attraktiven und ambitionierten Gegner empfängt.

Etzenricht. (war) Für den ASV Cham geht es am Samstag darum, den Abstand zur Spitze zu verkürzen. Aktuell liegt der Traditionsverein mit 27 Punkten sechs Zähler hinter dem Spitzenduo DJK Ammerthal und SV Etzenricht. Wegen der Kirchweih, des Zeltfests auf dem Sportplatzgelände und auf Wunsch des ASV beginnt das Spiel außer der Reihe bereits um 15 Uhr.

ASV-Trainer Uwe Mißlinger und seine Mannschaft werden in Fachkreisen ganz vorne erwartet und haben als Tabellensiebter weiterhin die Option, diese Einschätzung noch vor der Winterpause zu rechtfertigen. Cham verfügt über einen soliden und offenbar auch breit angelegten Kader. Denn die Verletzten-Liste mit Christian Ederer, Daniel Schmaderer, Martin Vesnjak und Simon Schreiner ist umfangreich. Dazu kommt eine Rot-Sperre für Tobias Wich, die er sich letzte Woche daheim gegen den SC Ettmannsdorf einhandelte. 1:1 endete das Match, das letzte Auswärtsspiel verlor Cham mit 0:2 in Bad Abbach. Die Torschützenliste der Gäste führt mit Simon Kopp (7 Treffer) ein Neuzugang an. Der Stürmer kam vom Kreisklassisten Lohberg, war aber zuvor schon in Bad Kötzting höherklassig unterwegs. Andreas Lohmer kam von der SG Chambtal, ansonsten bediente sich Mißlinger aus der vereinseigenen Talentschmiede.

Ohne Umschweife hat Etzenrichts Trainer Michael Rösch die 0:3-Einbuße in Waldkirchen akzeptiert. "Der TSV war an diesem Tag die bessere Mannschaft. Wir hatten keine zwingenden Aktionen. Es zeigte sich die andere Seite der Medaille, aber das gehört zum Fußball und zur Entwicklung genauso dazu." Ihm ist klar, dass die kommenden Aufgaben nicht leichter werden. "Aber die Mannschaft hat den Charakter, sich schnell wieder zu fangen", ist sich der Coach sicher. Tabellenplatz eins, den der SVE neun Spiele in Folge einnahm, wurde an die DJK Ammerthal abgegeben, die bei Punktgleichheit über das bessere Tore-Konto verfügt.

SVE-Abteilungsleiter Manfred Herrmann, er wurde während der Woche bei der Jahreshauptversammlung im Amt bestätigt und füllt dieses seit einem Vierteljahrhundert erfolgreich aus, hofft auf das Mitwirken von Martin Pasieka. Sein Ausfall machte sich im Bayerwald deutlich bemerkbar. Zurück meldete sich Uli Herrmann, er spielte nach mehrwöchiger Verletzungspause eine Halbzeit durch.

Noch ein Blick zurück: Im August 2014 endete das Duell zwischen dem SVE und ASV mit einem hart erkämpften 2:0-Erfolg für die Heimelf, bei der Revanche stand eine "Nullnummer".
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.